Liebe Mama freue dich, denn zum Glück hast du ja mich

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai feiern wir den Muttertag. Den Ursprung dieses Feiertages findet man in der Antike. In Österreich wird er erst seit 1924 zelebriert.

09.05.2024

Die Zeit vor dem Muttertag wird noch fleißig gebastelt, gemalt und gedichtet. (Foto: Konstantin Yuganov – stock.adobe.com)


Am kommenden Sonntag ist Muttertag, und jeder weiß, was das bedeutet. In der Früh emsiges Treiben in der Küche, wenn kleine Kinderhände ein festliches Frühstück vorbereiten. Dann noch schnell eine Runde ums Haus, um ein paar Blümchen für die Tischdeko zu pflücken und schließlich folgt schon der große Auftritt: Das Muttertagsgedicht wird vorgetragen und Mütterherzen schlagen höher.

So ist zumindest der Ablauf, solange die Kinder noch klein sind. Mütter von Teenager-Kindern müssten manchmal wohl zu lange aufs Frühstück warten, in diesen Fällen verläuft der Muttertag oft etwas anders. Eines ist aber hoffentlich an diesem Tag in jeder Familie zu spüren: Die Wertschätzung den Müttern gegenüber. 

Geschichte eines besonderen Feiertages

Der Ursprung des Muttertages liegt in der Antike. Er geht auf die alten Griechen zurück, die mit einem Fest zu Ehren von Rhea, der Mutter von Zeus, den Mutterkult pflegten. Der Muttertag, wie wir ihn heute kennen, wurde von der englischen und US-amerikanischen Frauenbewegung geprägt. Im Jahr 1865 gründete die US-Amerikanerin Ann Maria Reeses Jarvis eine Mütterbewegung mit dem Namen „Mothers Friendships-Day“. Hier wurde den Müttern eine Möglichkeit geboten, sich zu unterschiedlichen Themen auszutauschen. Als Schöpferin des Muttertages gilt die Tochter von Ann Maria Reeses Jarvis. Ihr war es nach dem Tod ihrer Mutter ein großes Anliegen, dass Mütter noch zu Lebzeiten geehrt werden. Zwei Jahre nach dem Todestag ihrer Mutter feierte sie einen Gedenkgottesdienst für sie. Dabei trug sie dem Pfarrer auf, in seiner Predigt besonders auf die Rolle der Mütter in der Gesellschaft einzugehen. Ein Jahr später gab es eine ähnliche Andacht, die allerdings allen Müttern gewidmet war. Schnell entwickelte sich daraus eine Tradition und Jarvis verfolgte das Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen. Ihr Engagement zahlte sich aus, im Jahr 1909 wurde bereits in 45 Staaten der USA diese Tradition gefeiert. 1914 wurde der Muttertag vom US-Kongress für den zweiten Sonntag des Monats Mai festgelegt und galt somit als nationaler Feiertag. 

Nicht nur in Amerika, sondern weltweit fand die Idee, Mütter mit einem besonderen Tag zu ehren, großen Anklang. In Großbritannien wurde das Konzept dieses Feiertages schnell angenommen, von dort aus breitete sich der Muttertag bald über ganz Europa aus. 1924 wurde schließlich auch in Österreich der Muttertag gefeiert. Marianne Hainisch, Begründerin und Führerin der Frauenbewegung in Österreich, gilt hier als Initiatorin für die Verbreitung des Muttertages. 

Wo wird wann der Muttertag gefeiert?

In einigen Ländern wird der Muttertag, so wie in Österreich, am zweiten Sonntag im Mai gefeiert. So z. B. auch in Deutschland, Dänemark, Italien, Griechenland, Belgien, Türkei, Australien, Brasilien, China, Südafrika, Singapur, Japan, Philippinen, USA und Kanada. In Griechenland wird an diesem Tag das gesamte Haus mit Blumen geschmückt, gefeiert wird bei einem Stück traditionellem Honigkuchen. In Japan werden rote Nelken als Zeichen der Dankbarkeit und der reinen Liebe verschenkt.
In Frankreich, der Dominikanischen Republik, in Marokko und Mauritius ist der Muttertag am letzten Sonntag im Mai.
In Guatemala und Mexiko findet der Muttertag am 10. Mai statt. Dort werden die Mütter mit Liedern oder einer typisch mexikanischen Mariachi-Band von der ganzen Familie verehrt. Zu den beliebtesten Muttertagsgeschenken zählt die Grußkarte.

Polen feiert den Muttertag ebenfalls im Mai, nämlich am 26. Auch hier gibt es meistens Blumen, Konfekt oder Selbstgebasteltes.
Auch Spanien, Litauen und Portugal feiert den Muttertag im Mai, allerdings bereits am ersten Sonntag des Monats.
In Israel wird am 30. Tag des Monats Schevat im jüdischen Kalender gefeiert. Hier hat sich der Muttertag zu einem „Familientag“ entwickelt. An diesem Tag wird nicht nur die Liebe der Mutter gegenüber gefeiert, sondern die Liebe innerhalb der gesamten Familie.
In Ägypten, dem Irak und dem Libanon wird der Muttertag zugleich mit dem Frühlingsbeginn am 21. März begangen.
Äthiopien nimmt das Ende der Regenzeit als Anlass, um gleichzeitig die Mütter zu ehren.
In Südkorea und Albanien wird am 8. Mai gefeiert, dieser Tag wird aber als „Elterntag“ zelebriert. 


Mama, weil i di mog

I mecht dia song,
dass i di mog,
weil du mia guat bist
Tog fi Tog.

Du teilst meine Sorgn,
du teilst a mei Leid,
teilst mit mia des Glick,
stehst zu mia jedazeit.

Du lasst mia mei Freiheit,
du engst mi net ei,
krot so wia i sei mecht,
so lasst du mi sei.

I schatz di, i brauch di,
du tuast ma so guat,
wenns mia amoi schlecht geht,
mochst du mia an Muat.

Drum mecht i dia donkn,
fi oi dei Bemian,
hob Donk fi dei Freindschoft,
mecht di niamea valian.

Du woaßt es, du gspirst es,
dass i di mog,
doch gfreits di gonz sicha,
wenn i dir´s sog.

Katharina Kitzbichler

 

 

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