3. Tiroler Lebensmittelinnovationspreis: Kreativität und Innovationskraft im Rampenlicht

Am Montag wurde der Tiroler Lebensmittelinnovationspreis bereits zum dritten Mal im Rahmen der FAFGA in der Messe Innsbruck verliehen.

24.09.2026

Prof. Dr.in Katrin Bach (Juryvorsitzende), Matthias Pöschl (GF Agrarmarketing Tirol), LH-Stv. Josef Geisler, Georg Schuler (Innungsmeister der Tiroler Lebensmittelgewerbe) und NR Präs. Ing. Josef Hechenberger mit allen fünf Finalisten des diesjährigen dritten Tiroler Lebensmittelinnovationspreises 2026. (© Agrarmarketing Tirol)


Innovative Ideen, regionale Rohstoffe und der Mut, neue Wege zu gehen: Die dritte Auflage des „Tiroler Lebensmittelinnovationspreises“ hat erneut gezeigt, wie viel Kreativität und Innovationskraft in der Tiroler Lebensmittelwirtschaft steckt.

Den ersten Platz sicherte sich FRIZZANTI 0,0 % vom Kuenzhof in Dölsach. Auf Platz zwei landete BeeTronic, den dritten Platz erreichten die Tiroler Tschips. Das Arlberghendl und Klamm 80b komplettierten das Finalfeld.

Innovation mit regionaler Handschrift

Unter der Leitung von Prof. Mag. Katrin Bach vom MCI hatte eine hochkarätig besetzte Jury aus den Einreichungen fünf Projekte für das Finale ausgewählt. Bewertet wurden unter anderem Innovationsgrad, Regionalität, Marktfähigkeit und Impulswirkung.

„Die Vielfalt der Einreichungen und die Qualität der Finalisten zeigen eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in Tirol vorhanden ist. Innovation entsteht dort, wo Menschen bereit sind, neue Wege zu gehen und regionale Ressourcen und Kompetenzen neu zu denken“, betont Matthias Pöschl, Geschäftsführer der Agrarmarketing Tirol.

Auch LH-Stv. Josef Geisler unterstreicht die Bedeutung von Innovation für die heimische Lebensmittelwirtschaft: „Innovation ist ein wesentlicher Schlüssel, um die Wertschöpfung in Tirol zu halten und unsere heimischen Lebensmittelproduzentinnen und -produzenten für die Zukunft gut aufzustellen. Die diesjährigen Einreichungen zeigen eindrucksvoll, wie viel Kreativität und Unternehmergeist in Tirol vorhanden sind.“ Der Tiroler Lebensmittelinnovationspreis ist ein Gemeinschaftsprojekt der Agrarmarketing Tirol, des Landesgremiums des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Tirol und der Landwirtschaftskammer Tirol.

NR Josef Hechenberger, Präsident der LK Tirol, gratuliert: „Die Tiroler Landwirtschaft hat großes Potenzial, wenn es darum geht, neue Ideen zu entwickeln und regionale Rohstoffe innovativ weiterzuverarbeiten.“

Der Lebensmittelinnovationspreis gibt diesen innovativen Betrieben eine Bühne und zeigt, dass sich bäuerliches Know-how und unternehmerisches Denken erfolgreich verbinden lassen, erklärt der LK-Präsident: „Damit schaffen wir Perspek-
tiven für die Zukunft unserer Landwirtschaft und stärken zugleich die Vielfalt unserer heimischen Lebensmittel.“


1. Platz: FRIZZANTI 0,0 %

Den ersten Platz sicherte sich der Kuenzhof aus Dölsach mit FRIZZANTI 0,0 %. Das alkoholfreie Getränk verbindet regionale Zutaten mit einem modernen Genusserlebnis und greift damit einen aktuellen Konsumtrend auf. Die Jury überzeugte insbesondere die Verbindung von Produktinnovation, regionaler Wertschöpfung und einer klaren Positionierung am Markt.


2. Platz: BeeTronic

Den zweiten Platz erreichte BeeTronic, ein Projekt der HTL Reutte. Das Projekt verbindet moderne IoT-Technologie mit der Imkerei und ermöglicht die digitale Überwachung von Bienenstöcken. Damit zeigt BeeTronic, dass Lebensmittelinnovation bereits bei den Grundlagen der landwirtschaftlichen Produktion ansetzen kann.


3. Platz: Tiroler Tschips

Auf Platz drei landeten die Tiroler Tschips von Johanna Jenewein. Tiroler Kartoffeln und Tiroler Alpensalz bilden die Basis des innovativen Snackprodukts. Die Tschips zeigen, wie sich regionale Rohstoffe und ein vertrautes Lebensmittel zu einem modernen Produkt mit eigenständigem Tiroler Charakter verbinden lassen.


Die weiteren Finalisten

Mit dem Arlberghendl von Mario Matt und Klamm 80b von Thomas Leitner überzeugten zwei weitere landwirtschaftlich geprägte Projekte im Finale. Das Arlberghendl steht für eine konsequent regionale Hühnerproduktion von der Aufzucht bis zur Hofschlachtung und verbindet Tierwohl, Qualität und regionale Wertschöpfung. Klamm 80b – Fleisch neu gedacht setzt auf kurze Wege und die Verbindung von Landwirtschaft, Gastronomie und Konsument. Mit saisonalen Spezialitäten sowie Zerlege-, Grill- und Wurstkursen wird die Wertschätzung für das Lebensmittel und die vollständige Verwertung des Tieres in den Mittelpunkt gestellt.

 

 

 

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