09.07.2026

Im Juli-Landtag stand der Bericht über die Budgeterhöhungen im zweiten Rechnungshalbjahr 2025 auf der Tagesordnung. Dabei wies VP-Finanzsprecher Martin Mayerl die Kritik der Opposition entschieden zurück, wonach der Budgetvollzug einem „Blindflug“ gleiche oder der Landtag zu wenig eingebunden werde.
„Der Landtag hat mit dem Budgetbeschluss klare Regeln für den Budgetvollzug festgelegt. Genau nach diesen Vorgaben wurden sämtliche Budgeterhöhungen abgewickelt und dem Landtag transparent zur Kenntnis gebracht“, betonte Mayerl. Der Bericht sei Ausdruck eines ordnungsgemäßen Budgetvollzugs und keineswegs ein Zeichen mangelnder Planung. Vielmehr sei ein Landesbudget immer eine Prognose, die auf den zum Zeitpunkt der Beschlussfassung verfügbaren Daten beruhe. Änderungen während des Jahres seien daher unvermeidbar und in jeder öffentlichen Körperschaft gelebte Praxis.
Als Beispiele nannte Mayerl unvorhersehbare Schäden an Landesgebäuden, zusätzliche Aufwendungen im Sozial- und Pflegebereich oder notwendige Investitionen nach Naturereignissen. Gleichzeitig hätten sich zahlreiche Maßnahmen besser entwickelt als erwartet: So wurden Förderprogramme wie das Schulsportservice, die Schulskiaktion, die Photovoltaikförderung oder die Tiroler Bäderförderung stärker in Anspruch genommen als ursprünglich budgetiert. Auch der Ausbau der Kinderbetreuung führte zu höheren Ausgaben – gleichzeitig konnten dadurch zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen werden. Diese Entwicklungen spiegeln sich im Bericht über die Budgeterhöhungen wider.
Positiv bewertet Mayerl auch die finanzielle Gesamtlage: Die Einnahmen des Landes entwickelten sich besser als prognostiziert und deckten die zusätzlichen Ausgaben. Dadurch werde sich auch der Rechnungsabschluss 2025 günstiger darstellen als ursprünglich angenommen.
„Ein verantwortungsvoller Budgetvollzug bedeutet, auf neue Entwicklungen rasch reagieren zu können, ohne die finanzielle Stabilität des Landes aus den Augen zu verlieren. Genau das ist gelungen. Wir investieren dort, wo zusätzlicher Bedarf entsteht, und sorgen gleichzeitig für einen soliden Landeshaushalt“, so Mayerl abschließend.
(Foto: VP Tirol)

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