Berglandwirtschaft ist Tirols Zukunft

Die Tiroler Landwirtschaft ist weit mehr als ein Wirtschaftszweig – sie sichert die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, erhält die Kulturlandschaft und prägt den ländlichen Raum. Für Bauernbundobmann und Agrarreferent LH-Stv. Josef Geisler zeigt der aktuelle Bericht zur Lage der Tiroler Landwirtschaft deshalb vor allem eines: Die kleinstrukturierte Berglandwirtschaft braucht auch in Zukunft verlässliche politische Unterstützung.

09.07.2026

Im Tiroler Landtag stellte Agrarreferent LH-Stv. Josef Geisler den aktuellen Bericht zur Lage der Tiroler Land- und Forstwirtschaft vor. Der Bericht zeigt eindrucksvoll, welche Leistungen die heimischen Bäuerinnen und Bauern täglich erbringen – von der Produktion hochwertiger Lebensmittel über die Pflege der Kulturlandschaft bis hin zum Schutz natürlicher Ressourcen und zur Sicherung des ländlichen Raums. Gleichzeitig macht er deutlich, dass steigende Kosten, internationaler Wettbewerbsdruck und volatile Märkte die Betriebe zunehmend unter Druck setzen.

Für Geisler ist deshalb klar: „Unsere Bäuerinnen und Bauern leisten Tag für Tag Außergewöhnliches. Sie versorgen die Bevölkerung mit hochwertigen regionalen Lebensmitteln, pflegen unsere einzigartige Kulturlandschaft und sichern Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung im ländlichen Raum. Diese Leistungen dürfen niemals als selbstverständlich angesehen werden.“

Gerade Tirols kleinstrukturierte Berglandwirtschaft erfülle Aufgaben, die weit über die Lebensmittelproduktion hinausgehen. Sie sichere den Lebensraum in den Tälern, schütze vor Naturgefahren, erhalte die Artenvielfalt und sei eine unverzichtbare Grundlage für den Tourismus. Gleichzeitig arbeiteten viele Betriebe unter deutlich schwierigeren Bedingungen als in Gunstlagen. Der Landwirtschaftsbericht bestätigt, dass gerade diese Strukturen für die Zukunft des Landes von zentraler Bedeutung sind und stabile politische Rahmenbedingungen brauchen.

„Wer Versorgungssicherheit, gepflegte Almen und lebendige Täler will, muss auch hinter unseren bäuerlichen Familien stehen. Sie brauchen faire Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und politische Unterstützung – keine zusätzlichen Hürden“, betont Geisler.

Für den Bauernbundobmann ist deshalb klar, dass Investitionen in die Berglandwirtschaft Investitionen in die Zukunft Tirols sind. Eine nachhaltige Agrarpolitik müsse die besonderen Herausforderungen der Berggebiete berücksichtigen und jene unterstützen, die unter oft schwierigsten Bedingungen wirtschaften. Denn eine starke heimische Landwirtschaft sei die Grundlage für regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und lebenswerte ländliche Räume – heute und für kommende Generationen.

(Foto: Die Fotografen/Berger)

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