23.04.2026

LH Mattle und LH-Stv. Geisler beim Unterzeichnen des neuen Abkommens. (Fotos: Land Tirol/Fitsch)
Seit mehr als 40 Jahren arbeiten land- und hauswirtschaftliche Schulen in Tirol, Südtirol und Trentino zusammen. In Rotholz wurde diese Kooperation am Mittwoch nun erneuert. Beim Festakt an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz wurden das neue Abkommen, ein neues Logo und eine Urkunde vorgestellt. Unterzeichnet wird die erneuerte Vereinbarung von den Landeshauptleuten, den zuständigen Landesrätinnen und Landesräten der Euregio-Länder sowie den Direktorinnen und Direktoren aller elf beteiligten Schulen.
Zwischen den Schulen sollen weiterhin gemeinsame Projekte und Bildungsprogramme gefördert sowie grenzüberschreitende Kontakte gestärkt werden. Der Euregio-Präsident, LH Anton Mattle, betonte: „Ich bin überzeugt davon, dass der Euregio-Gedanke bereits bei Kindern und Jugendlichen gelebt werden muss."
An die Ring-Gründung im Landesgedenkjahr 1984 erinnerte LH-Stv. Josef Geisler: „In all diesen Jahren haben sich die Schulen außerordentlich aktiv ausgetauscht und in vielen Gemeinschaftsprojekten zusammengearbeitet. Damit erweist sich der ländliche Raum und das land- und hauswirtschaftliche Bildungswesen weiterhin als Vorbild für die Pflege der gemeinsamen kulturellen Identität im Euregio-Gebiet, das unser gemeinsames Erbe respektiert und die grenzübergreifende Verbundenheit lebt."

Vertreter der Euregio-Politik, Gründungsmitglieder sowie amtierende und frühere Schuldirektoren.
Von zwei auf elf Schulen gewachsen
Die Wurzeln der Zusammenarbeit reichen weit zurück. Bereits 1983 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen Rotholz und San Michele all'Adige unterzeichnet. Ein Jahr später entstand daraus der „Ring Landwirtschaftlicher Lehranstalten". Mit der Aufnahme der Stiftung Edmund Mach im Jahr 1996 wurde die Zusammenarbeit weiter ausgebaut.
Ein neues Abkommen wurde nun auch deshalb notwendig, weil sich die Rahmenbedingungen verändert haben. Aus ursprünglich zwei Partnern sind inzwischen elf Schulen geworden, Standorte wurden verlegt und Direktionen teilweise zusammengelegt. Zudem wird die Hauswirtschaft heute ausdrücklich als gleichwertiger Ausbildungsschwerpunkt mitgetragen.
Im Rahmen des Festakts wurden auch die Ergebnisse des gemeinsamen Kulturtags an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz vorgestellt: Dabei setzten sich Schüler und Lehrkräfte aus der gesamten Euregio unter dem Motto „Zsomm" mit land- und hauswirtschaftlichen Themen, kulturellen Fertigkeiten und den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der regionalen Dialekte auseinander.

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