19.03.2026

Nach Schadereignissen in den vergangenen Jahren müssen Schutzwälder vielerorts aufgeforstet werden. (Foto: TBB)
Nach schwierigen Jahren zeigt sich der Wald 2025 stabiler. Günstige Witterung hat die Widerstandskraft der Bestände gestärkt, auch das Borkenkäferaufkommen ist zuletzt rückläufig. Gleichzeitig bleibt die Gefährdung hoch, wie das landesweite Monitoring zeigt. Für Mayerl ist daher klar: Gerade jetzt brauche es Verlässlichkeit in der Unterstützung – und keine Einsparungen.
„Am Schutzwald darf nicht gespart werden"
Ein Großteil der Tiroler Wälder erfüllt eine zentrale Schutzfunktion für Siedlungsräume und Infrastruktur. Diese Leistungen seien keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis laufender Pflege und Investitionen in der Land- und Forstwirtschaft: „Unsere bäuerlichen Betriebe sichern mit ihrer Arbeit die Stabilität dieser Wälder – und damit auch die Sicherheit im Land.“
Mit Blick auf die Budgetlage auf Bundesebene warnt Mayerl vor falschen Prioritäten. Programme zur Stärkung klimafitter Wälder und zur Bewältigung von Schadereignissen seien entscheidend für die Zukunft der heimischen Forstwirtschaft. Einsparungen würden hier direkt die Substanz treffen. Für Mayerl steht fest: „Wer beim Wald spart, spart an der falschen Stelle. Es geht um Schutz, Versorgung und Zukunftssicherheit gleichermaßen.“

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