26.02.2026

Landesveterinärdirektor Matthias Vill, Christine Reinstaller (Gesundheitsministerium), Fritz Schmoll (AGES Österreich) und LAbg. Michael Jäger (Foto: Michael Jäger)
Im Fokus der Tagung standen in diesem Jahr die aktuelle Tierseuchenlage in Europa und den Ländern des Alpenraumes.
Die länderübergreifende Zusammenarbeit beim Alpen- und Weideviehverkehr geht auf Abkommen zurück, die mit der Schweiz seit 1947 und mit Deutschland seit 1963 bestehen. Durch die Gebietsänderungen nach dem Ersten Weltkrieg bestehen noch heute Besitztum und Weiderechte von deutschen, österreichischen und Schweizer (einschließlich Fürstentum Liechtenstein) Landwirten in den grenznahen Gebieten der jeweils angrenzenden Länder. Insgesamt wechseln zu diesem Zweck jährlich ca. 8.000 bis 10.000 Rinder, Schafe, Ziegen, Einhufer und Schweine die Grenze. Im Unterschied zum üblichen Verbringen innerhalb der Union (=Handel), bedeutet die temporäre Verbringung keinen Besitzerwechsel. Die Tiere sind verpflichtend nach der Sömmerung in den jeweiligen Heimatbetrieb zurückzubringen. Maßnahmen wie Heimquarantäne oder Testung nach Rückkehr liegen dann im Ermessen des Herkunftsstaates.

Das Bauernbund-Agrarwetter ist ab 13. April 2026 rund um die Uhr unter Tel. 0512/56 15 93 – auf 16 parallel geschalteten Leitungen – erreichbar. Die tägliche Aktualisierung erfolgt um 8 Uhr.
In unserem Imagefilm und der Infobroschüre erfahren Sie mehr über Ursprung, Aufgaben, Ziele und die Bedeutung des Tiroler Bauernbundes.
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