Es geht uns alle an!

Kommentar von Bauernbunddirektor Peter Raggl

08.08.2019


Unsere Almen sind durch Menschenhand entstandene Kulturlandschaften. Es sind unsere Bauern, die seit Jahrhunderten sorgsam die Almlandschaft mit ihrer Artenvielfalt pflegen. Auf diesen Flächen werden hochwertige Lebensmittel hergestellt, Menschen erfreuen sich an der Kulturlandschaft und genießen den Anblick weidender Tiere. Diese Kreisläufe und die traditionelle Almwirtschaft an sich werden durch die Ausbreitung der Wölfe ernsthaft in Gefahr gebracht. Die Zahlen gerissener Weidetiere steigen. Ein Blick nach Südtirol zeigt, wie diese Entwicklung ausschaut und welche Folgen das für uns haben wird. Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde werden nicht mehr gealpt, weil die Bauern nicht bereit sind, die Tiere über die Wintermonate zu hegen und zu pflegen, um sie im Sommer den geschützten Beutegreifern zum Fraß anzubieten und großem Tierleid auszusetzten. Das ist nicht nur verheerend für die Landwirtschaft, sondern betrifft uns alle. Schließlich sind mit der Beweidung der Almen bedeutende Leistungen für die Allgemeinheit verbunden. Tirol ist kein geeigneter Lebensraum für Bär und Wolf. Unser Alpenraum ist zu dicht besiedelt und wird durch Tourismus und Freizeitwirtschaft intensiv genutzt. Unsere Almen sind Kulturlandschaften und keine natürliche Umgebung für große Beutegreifer. Niemand will den Wolf ausrotten, jedoch macht eine flächendeckende Ausbreitung bei Zuwachsraten von bis zu 40 Prozent pro Jahr durch Wölfe und Wolfhybriden keinen Sinn. Es gibt europaweit zahlreiche geeignete, kaum besiedelte Naturräume, in denen der Wolf ungestört vom Mensch leben kann.

Bauernbunddirektor Peter Raggl

raggl@tiroler-bauernbund.at


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