Stellenwert der Landwirtschaft

Kommentar von Hannes Partl, Bezirksbauernobmann Schwaz

06.06.2019

Die designierte Kanzlerin Brigitte Bierlein hat ihr Team für die Übergangsregierung zusammengestellt. Diese Lösung soll Stabilität für die nächsten Monate bringen. Besonders für die Landwirtschaft ist eine starke Vertretung bei den Verhandlungen zur nächsten Budgetperiode der EU wichtig. Setzt sich der EU-Budgetkommissar durch, erhalten Österreichs Bauern in der nächsten Periode von 2021 bis 2027 jährlich 110 Millionen Euro weniger aus Brüssel. Die Mittel für die ländliche Entwicklung würden um 15 Prozent gekürzt, Ausgleichszahlungen für Umweltprogramme, Biobauern und auch die Förderungen für die Bergbauern wären stark betroffen. Jetzt gilt es, alle diplomatischen und politischen Mittel auszuschöpfen, um in den Verhandlungen in Bezug auf den mehrjährigen EU-Finanzrahmen und die GAP nach 2020 gute Ergebnisse für unsere Landwirtschaftsbetriebe zu erzielen. Für unsere Landwirtschaft muss man hoffen, dass die jetzt bzw. nach den Nationalratswahlen verantwortliche Übergangsregierung dieser Aufgabe gerecht werden kann. Auch die Frage, wie es mit der angekündigten Steuerreform weiter geht, beschäftigt mich. Im letzten Regierungsprogramm ist die Einführung einer verpflichteten Herkunftskennzeichnung bei Milch- und Fleischerzeugnissen sowie Eiprodukten festgeschrieben. Zusätzlich besteht die Forderung, dass in der öffentlichen und privaten Gemeinschaftsverpflegung die Herkunft der Lebensmittel angegeben wird. Diese Forderungen müssen, wenn die Landwirtschaft in der Zukunft noch einen Stellenwert in Österreich haben soll, umgesetzt werden!

Hannes Partl, Bezirksbauernobmann Schwaz

hannes.partl@aon.at


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