Chancen auch nutzen

Kommentar von Ök.-Rat Elmar Monz, Bezirksbauernobmann Landeck

11.04.2019

Das Wohl des Tieres und das Wohlergehen des Menschen bedingen sich kaum woanders so intensiv wie in der kleinstrukturierten Tiroler Landwirtschaft. Geht es den Tieren schlecht, verlieren unsere Bauernfamilien die Existenzgrundlage. Deswegen bin ich als Obmann eines Bezirkes mit einem sehr hohen Anteil an extremen Bergbauern sehr erfreut, dass es in Tirol ein Förderprogramm für kleine Bauvorhaben auf unseren Bergbauernhöfen gibt.
Im Fokus der neuen Förderrichtlinie stehen kleinere und mittlere Bauvorhaben. Oft kann man bei entsprechender Eigenleistung mit einem überschaubaren finanziellen Aufwand am Heimbetrieb und auf der Alm viel im Sinne des Tierwohls tun. Viele Betriebe in Tirol können die Bundesförderung aber nicht in Anspruch nehmen, weil die Investitionssumme nicht zuletzt aufgrund des hohen Anteils an Eigenleistungen zu gering ist. Dann fallen genau jene durch den Rost, die selbst anpacken und ihre eigene Arbeitskraft in dringende Erneuerungen am Hof einbringen – wie wir es im Berggebiet gewohnt sind. Es darf nicht sein, dass dort, wo von Haus aus ein Wettbewerbsnachteil besteht, die Investitionstätigkeit und die Ausrichtung auf die Zukunft gehemmt werden. Das Gegenteil muss der Fall sein, denn unsere Bevölkerung steht zu den Bergbauern. Wichtig ist, dass unsere Bauern dieses Angebot auch annehmen. Immerhin wurde die Mindestinvestitionssumme mit 5.000 Euro sehr niedrig und gleichzeitig der Fördersatz mit 40 Prozent relativ hoch angesetzt. Eine Maßnahme, die unseren Bauern entgegenkommt, und somit eine Chance, die man nutzen sollte.

Ök.-Rat Elmar Monz, Bezirksbauernobmann Landeck

elmar@rosenhof-nauders.at


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