Landesregierung präsentierte Budget 2024

Die Tiroler Landesregierung hat am Dienstag vergangener Woche ihr erstes Budget präsentiert.

23.11.2023


Im Dezember-Landtag wird über das vorgelegte Budget abgestimmt. (Foto: Andrey Popov – stock.adobe.com)


Um auf die Krisen besser reagieren zu können, wird dem Tiroler Landtag bewusst ein Ein-Jahres-Budget zur Abstimmung im Budgetlandtag im Dezember vorgelegt. Das Land Tirol will im kommenden Jahr drei Milliarden Euro für die soziale Sicherheit in den Bereichen Gesundheit, Soziales, Bildung und Betreuung sowie Familien investieren. Mit Ausgaben in Höhe von einer Milliarde Euro in den Bereichen Wohnen, Wirtschaft, Landwirtschaft, Forschung, Infrastruktur und Nahverkehr soll der Wohlstand gesichert werden. „Dieses erste Budget ist geprägt von den Nach- und Auswirkungen der vergangenen Krisenjahre. Die schwierige Situation in und außerhalb Tirols haben zu enormen Mehrausgaben und eingebrochenen Einnahmen geführt. Deshalb hat sich die Tiroler Landesregierung selbst einer Schwerpunktsetzung für die Zukunftsthemen und einem Budgetrahmen für die Generationengerechtigkeit verpflichtet. Unsere Botschaft ist klar: Die Tiroler Landesregierung geht sorgsam mit öffentlichen Steuermitteln um und investiert in den Wohlstand und die soziale Sicherheit der Tirolerinnen und Tiroler“, erklärt Finanzreferent LH Anton Mattle.

Insgesamt werden im Jahr 2024 Einzahlungen in Höhe von 5,37 Milliarden Euro Auszahlungen in Höhe von 5,64 Milliarden Euro gegenüberstehen. Die Finanzschulden des Landes werden sich damit mit Ende 2024 auf 1,175 Milliarden Euro belaufen, die Netto-Neuverschuldung beträgt 178 Millionen Euro. Das ergibt eine Pro-Kopf-Verschuldung von 1.542 Euro, womit Tirol nach wie vor als Musterschüler gilt und im Vergleich der österreichischen Bundesländer einen äußert niedrigen Schuldenstand aufweist.

286 Mio. Euro für Tourismus und Landwirtschaft

Die größten Budgetposten stellen die Gesundheit mit 1,15 Milliarden Euro (+14 Prozent zum Vorjahr), Sozialausgaben mit über einer Milliarde Euro (+25 Prozent zum Vorjahr) sowie Bildung, Familien und Betreuung mit ebenfalls über einer Milliarde Euro (+23 Prozent zum Vorjahr) dar. Für das Wohnen stehen rekordverdächtige 331 Millionen Euro zur Verfügung. Wirtschaftsförderung, Tourismus und Landwirtschaft wurden 286 Millionen Euro zugeteilt. Der Nahverkehr mit 191 Millionen Euro, der Straßenbau mit 135 Millionen Euro sowie Kunst und Kultur mit 127 Millionen Euro sind ebenfalls wesentliche Bereiche.

 

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