Energie mit Blick in die Zukunft: Unabhängig und nachhaltig

Im Tiroler Landtag sprach LHStv. Josef Geisler über die zukünftige Energieversorgung.

24.11.2022

LHStv. Josef Geisler in der Fragestunde der Landtagssitzung. (Foto: Fischler)


Den Beginn der Landtagssitzungen bildet üblicherweise die Fragestunde. LHStv. Josef Geisler stellte sich den Fragen der Abgeordneten zur Energieversorgung in Tirol.

„Wir müssen selbst unsere Energie erzeugen und unabhängig werden. Es muss für die Tirolerinnen und Tiroler Energie geben, die nachhaltig und umweltverträglich ist", erklärte LHStv. Josef Geisler in seinen Ausführungen zur Energieperspektive im Lande. „Tirol ist österreichweit gesehen voran bei den erneuerbaren Energien. Der Österreich-Durchschnitt liegt bei 33 Prozent, der Tiroler Durchschnitt bei über 45 Prozent." Man werde auch weiterhin am Ausbau erneuerbarer Energieträger festhalten. „Wir müssen nicht bei Null anfangen. In den vergangenen Jahren wurden bereits Initiativen mit Blick in die Zukunft gestartet", meinte Josef Geisler.

Energieversorgung und Photovoltaik
Gerade jetzt, wo die kalte Jahreszeit einsetzt, ist das Energiethema eines der dringlichsten überhaupt. Dennoch könne man nicht von heute auf morgen Energie gewinnen. „Erstmal gilt es nun, weitere Schritte zu setzen. Zum einen muss Bewusstseinsbildung bei Energieeffizienzmaßnahmen geleistet werden, denn Strom, der nicht gebraucht wird, muss auch nicht erzeugt werden. Zum anderen ist die dezentrale Energieversorgung auszubauen. Es muss in den Ausbau der Netze und der Anlagen für die Stromerzeugung investiert werden. So sollen z. B. fünf Millionen Quadratmeter Photovoltaikanlagen in den kommenden fünf Jahren gebaut werden", führt LHStv. Josef Geisler aus. Gerade die Sonnenenergie habe großes Potenzial: „Im Energie-Strategieplan des Landes nimmt Photovoltaik einen großen Teil ein. 19 Prozent der Energie sollen bis 2050 aus Photovoltaik stammen. Alleine der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Hausdächern wird hierfür aber nicht ausreichen, auch wenn diese Bauten einen wichtigen Teil zur Energieautonomie beitragen. 600 Hektar Freiflächenanlagen müssen noch mindestens erbaut werden, um die Sonnenenergie entsprechend auszubauen."

Um landwirtschaftlich genutzte Produktionsflächen müsse man sich aber keine Sorgen machen: „Natürlich wollen wir nicht die grünen Wiesen zupflastern, sondern Alternativen wie Parkplatzüberdachungen nutzen." Die Lebensmittelversorgung gehe natürlich vor.

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