Mayerl: „Realitätsfremde Kritik an der Landjugend“

Der Osttiroler LAbg. Martin Mayerl stellt sich hinter die Jungbauernschaft/Landjugend, die kürzlich von der Liste Fritz erneut diffamiert wurde.

10.11.2022

Auf die jüngste Kritik der Liste Fritz an der Osttiroler Landjugend/Jungbauernschaft, ihnen stünden die Corona-Hilfsgelder aus dem NPO-Fonds nicht zu, reagiert der Osttiroler Landtagsabgeordnete Martin Mayerl mit scharfen Worten: „Die Argumentation der Liste Fritz ist unglaublich. Es kann doch nicht sein, dass Vereine mit Obleuten, die sich politisch engagieren, von jeder Förderung ausgeschlossen werden sollen! Bekommt ein Fußballverein keine Förderung mehr, wenn der Trainer für den Gemeinderat kandidiert? Die Musikkapelle nichts mehr, wenn der Kapellmeister für den Landtag kandidiert, oder sollen wir einer Freiwilligen Feuerwehr die Unterstützung der öffentlichen Hand verwehren, nur weil sich der Kommandant politisch engagiert? Das was die Liste Fritz hier fordert, ist vollkommen absurd und realitätsfremd!"

Mayerl spricht weiters von reiner Willkür, die die Liste Fritz hier durchsetzen möchte, nur um explizit der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend zu Schaden. „Jeder Verein hat um Förderungen ansuchen können und diese fast immer auch gewährt bekommen. Hier sollte man vielleicht das Gesamtfördersystem des NPO-Fonds hinterfragen. Dass aber gerade die Landjugend, die in unseren Dörfern unglaubliches leistet und deren Mitglieder sich sozial und gesellschaftlich engagieren jetzt davon ausgenommen werden soll ist vollkommen absurd. Ich lasse nicht zu, dass die Liste Fritz die Tiroler Landjugend und Jungbauernschaft in ein kriminelles Eck stellt!", so Mayerl weiter.

Eigenständige Vereine und Rückgrat des Dorflebens
Zudem sind die besagten Vereine allesamt im Vereinsregister eingetragen, agieren damit unabhängig und vollkommen eigenständig. Für die Mitgliedschaft in den Ortsvereinen der TJB/LJ ist keine Parteizugehörigkeit erforderlich und insbesondere auch keine Mitgliedschaft beim Tiroler Bauernbund.

Martin Mayerl betont in diesem Zusammenhang, dass wenn eine Musikkapelle einen Ball oder ein Fest coronabedingt nicht durchführen hat können, hierfür entschädigt worden ist, wenn die Landjugend solch einen Ball veranstaltet hätte, würde sie nach Auffassung der Liste Fritz nichts bekommen: „Einmal mehr zeigt sich also, was die Liste Fritz da fordert, ist absurd!" Mayerl hebt außerdem hervor, dass es gerade im ländlichen Raum häufig Mitglieder der Landjugend sind, die in ihrem Erwachsenenleben dann auch in anderen Vereinen Verantwortung übernehmen und so mit ihrem Engagement einen wesentlichen Beitrag zu unserem funktionierenden gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten. „Mit ihrer Stimmungsmache gegen die Landjugend beschädigt die Liste Fritz jetzt nicht nur die Landjugend selbst, sondern das Ehrenamt insgesamt!", schließt Mayerl.

Foto: LAbg. Martin Mayerl, Bezirksbauernobmann von Lienz (Fitsch)

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