Andreas Kirchmair: „NGOs sollen zu ihrem Wort stehen!“

Die durch die Tiroler Landesregierung beschlossene Gefährdungsverordnung und der zu erwartende Entnahmebescheid für den „Patscherkofelwolf“ 158MATK kommentiert der Kandidat zur Landtagswahl im Bezirk Innsbruck-Land, Andreas Kirchmair, wie folgt: „Grundsätzlich ist es natürlich zu begrüßen, dass das Fachkuratorium nun zumindest beim sogenannten „Patscherkofelwolf“ den Handlungsbedarf erkannt hat. Jetzt geht mein dringender Appell an die Jägerschaft, den Zeitraum bis zu einem Einspruch und daraus resultierenden möglichen Aufhebung durch die NGOs zu nutzen. Solange der Bescheid gilt, handelt es sich um einen legalen Abschuss, zu dem die Jägerschaft auch verpflichtet ist!“

27.07.2022

Die Mitglieder des Fachkuratoriums stellten mehrheitlich fest, dass dem Wolf 158MATK insgesamt 20 gerissene Schafe konkret und zusätzlich mindestens 17 Risse an landwirtschaftlichen Nutztieren wahrscheinlich zugeordnet werden können. Dieses Verhalten führt zu einer unmittelbar erheblichen Gefahr für Weidetiere, weshalb das Fachkuratorium eine Entnahme empfahl.

Beim Wolf 158MATK dem sogenannten „Patscherkofelwolf" handelt es sich um jenen Problemwolf, der vorwiegend in den Gebieten Hegebezirk Vorderes Wipptal und Mittelgebirge Ost, Hegebezirk Unterinntal Süd für zahlreiche Risse sorgt. Laut Fachkuratorium handelt es sich um ein Problemtier, das nach den Vorgaben des Tiroler Jagdgesetzes aber auch nach den Ausnahmebestimmungen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) endlich entnommen werden kann. Es gibt nun die Gefährdungsverordnung, wie im Jagdgesetz vorgesehen, die für einen bestimmten Zeitraum und räumlichen Bereich gilt.

„Die FFH gibt die Möglichkeit Problemtiere zu entnehmen. Nun hat das Fachkuratorium entschieden, dass es sich beim Wolf 158MATK um ein Problemtier handelt. In den Diskussionen zu Wolf und Bär gestehen die NGOs immer wieder ein, dass einzelne Problemtiere entnommen werden dürfen, um eine praxistaugliche Koexistenz zu ermöglichen und verhaltensauffällige Tiere auszumerzen. Nun hat ein unabhängiges Fachkuratorium ein solches Problemtier eindeutig festgestellt. Jetzt bleibt zu hoffen, dass diese Entscheidung auch von den Vertretern der NGOs zur Kenntnis genommen und nicht reflexartig wieder beeinsprucht wird", so Kirchmair. „Ich habe mit den betroffenen Bauern vor Ort geredet. Es braucht nun rasch eine entsprechende Reaktion auf diesen Wahnsinn. Ein Raubtier, das so ein abnormales Verhalten an den Tag legt, gehört rasch abgeschossen."

Foto: Andreas Kirchmair (TBB)

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