Margreiter: „Pseudobauern“ den Riegel vorschieben

LAbg. Alois Margreiter ging bei der vergangenen Landtagssitzung auf die Änderungen im Tiroler Grundverkehrsgesetz ein. „Die Novelle umfasst mehrere Änderungen, die unter anderem einen lebensfähigen Bauernstand, vor allem Klein- und Kleinstbetriebe, stärken“, begrüßt Margreiter die Novelle.

25.11.2021

Landwirtschaftliche Flächen bewahren
Baulandhortung und die Schaffung neuer Freizeitwohnsitze werden verhindert und der Bauland-Zugang für Ausländer beschränkt. Beim Erwerb landwirtschaftlicher Höfe gilt: Neueinsteiger werden höher eingestuft, die Anforderungen an das Niveau der Ausbildung sind gestiegen. „Jeder soll Bauer werden können, er muss dazu aber auch fachlich geeignet sein. Zusätzlich ist nun auch eine praktische Tätigkeit von fünf Jahren in der Landwirtschaft vorzuweisen", so Alois Margreiter in seinen Ausführungen.
Zudem wurde der Landeskulturfonds im Interessentenmodell verankert. Eingeschränkt wurden in der Novelle die 300-Quadratmeter-Regelung, die den Zukauf von minderwertigen Randflächen bis hin zu 300 m2 bewilligungsfrei möglich machte, ebenso wie der „Agrartourismus", den das räumliche Näheverhältnis nun verschärft regelt.

Idyllischer Bauernhof als Statussymbol
Den Ausverkauf der Heimat sieht Margreiter als besonders problematisch - auch für die Landwirtschaft. Er meint: „Ich möchte nicht, dass Tiroler Höfe von vermögenden ‚Pseudobauern' aufgekauft werden, die einen Stacheldrahtzaun rund um ihr Grundstück aufstellen lassen. Die Steigerung der Jacht an der Adria ist heute der Hof mit Blick auf den Wilden Kaiser. Das ist nicht meine Sichtweise der Landwirtschaft. Die Gefahr ist groß und daher ist es wichtig, dass das Grundverkehrsgesetz einen Riegel vorschiebt."

Foto:
LAbg. Alois Margreiter


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