Kaplan Penz – ein Hirte nach dem Herzen Gottes

Als Kaplan Ludwig Penz am 11. März 2013 wenige Wochen vor seinem 100. Geburtstag starb, trauerten viele um den „Hirten nach dem Herzen Gottes, geschnitzt aus gutem Tiroler Holz“, wie er von Innsbrucks Diözesanbischof Hermann Glettler bezeichnet wird. Der Autor Martin Kolosz hat nun eine Biografie von diesem außergewöhnlichen Priester, Lehrer und Erzieher an der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz herausgebracht, diese wird am 12. September präsentiert.

09.09.2021

Über sechs Jahrzehnte hat Kaplan Monsignore Ludwig Penz (1913 – 2013) das Leben in und den Ruf der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Rotholz begleitet und geprägt wie kein Zweiter vor oder nach ihm. Noch heute erinnern sich die Menschen in großer Dankbarkeit an den „ältesten Jugendseelsorger Tirols", den beherzten „Bauernbischof" oder den tatkräftigen „Notburgakaplan" bzw. an einen zutiefst authentischen Priester von einnehmender Persönlichkeit, anpackender Leidenschaft und brennender Glaubenskraft, dessen größte Stärke es war, andere ebenfalls zu begeistern und mitzunehmen.
Vor diesem Hintergrund wurde Martin Kolozs von Erzbischof Alois Kothgasser SDB angeregt, sich mit dem Leben und Wirken des allseits beliebten Kaplans Penz intensiver auseinanderzusetzen, damit seine einzigartige und vor allem inspirierende Biografie im Ganzen erfasst, geordnet und dargestellt wird, und von Diözesanbischof Hermann Glettler im Anschluss damit beauftragt, dieses in Buchform zu tun. „Unterstützt von zahlreichen Familienmitgliedern, langjährigen Freunden und kenntnisreichen Wegbegleitern sowie vom Absolventenverein der LLA Rotholz begann ich vor etwas mehr als zwei Jahren damit, mich einzuarbeiten und zu forschen", erzählt Kolosz. „Meine Recherche führte mich also von der Wiege bis zur Bahre von Kaplan Ludwig Penz, durch die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die unmittelbare Gegenwart, in der die Welt ganz anders aussieht und funktioniert als vor einem Jahrhundert." Martin Kolozs beschreibt diese Reise als ein spannendes und einprägendes Kennenlernen eines Menschen, der sich selbst zwar gewandelt hat, aber seinen Idealen und Überzeugungen dennoch immer treu blieb.

Liebte Gott und die Menschen
Bischof Hermann Glettler bezeichnet Kaplan Penz mit seiner versöhnlichen Art als wichtiges Korrektiv in unserer Zeit, in der viele von einem Geist der Empörung und der Suche nach Schuldigen erfasst werden. „Penz ist den problematischen Entwicklungen der Gesellschaft mit Humor und Gelassenheit begegnet – gestärkt durch sein treues Gebet", so Glettler in seinem Vorwort im neuen Kaplanbuch.
Auch Alois Kothgasser kommt im neuen Buch zu Wort: „Seine Sorge galt dem Volk, der Vermittlung des Glaubens in Hoffnung und Liebe. Sein Leben war ein lebendiges Christus-Zeugnis als Priester, Religionslehrer und Erzieher. Er liebte einfach zutiefst Gott und die Menschen. Darum auch seine echte Sorge: Löscht den Geist nicht aus über den Bergen unserer Heimat!"

Buchpräsentation in Rotholz
Am Sonntag, 12. September 2021, findet in Rotholz eine Gedenkveranstaltung anlässlich der Präsentation des neuen Buches statt. Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr mit einer Andacht in der Notburga-Kapelle auf der Rottenburg mit Diakon Andreas Moser aus Alpbach. Um 17:00 Uhr findet ein festlicher Gottesdienst in der Rotholzer Schulkirche mit Bischof Mag. Hermann Glettler und em. Erzbischof Dr. Alois Kothgasser statt. Um 18:00 Uhr wird das neuen Kaplanbuch präsentiert. In einem Interview von Ing. Peter Grünbichler, GF Absolventenverein Rotholz, mit Mag. Martin Kolozs erfahren die Teilnehmer die wichtigsten Wegmarken im Leben des Herrn Kaplans. Es folgen Grußworte von Mag. Gottfried Kompatscher (Tyrolia Verlagsleiter) und Obmann Georg Eder (Absolventenverein der LLA Rotholz). Im Anschluss wird zu einer Agape geladen und es besteht die Möglichkeit, das neue Kaplanbuch zu kaufen.

Foto: Der Bau der Rottenburg war Kaplan Penz als Verehrer der hl. Notburga ein großes Anliegen. 1957 wurde diese fertiggestellt und feierlich eingeweiht.


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