Tirol zeigt sich bei Thema Wolf in der Vorreiterrolle

LAbg. Agrarklubobmann Hermann Kuenz und VP-Klubobmann Jakob Wolf zum neuen Tiroler Wolfsmanagement.

15.07.2021

Erfreut über die Umsetzung des Dringlichkeitsantrags, die Novelle des Jagd- und Almgesetzes und die Schaffung eines Fachkuratoriums zeigten sich Agrarklubobmann Landtagsabgeordneter Hermann Kuenz und VP-Klubobmann Jakob Wolf.

„Weiter als alle anderen Bundesländer und Nachbarn"
„Die Ziele der Bauern habe ich im Landtag klar formuliert", sagte Kuenz und ergänzte um einige klare Forderungen: „Der Wolf hat keinen Platz in Tirol. Nicht der Wolf ist vom Aussterben, sondern die Almwirtschaft. Eine Koexistenz von Almen und Wolf ist nicht möglich."
Nun habe man endlich die realistische Möglichkeit, praktische Rahmenbedingungen zu schaffen. „Die Betroffenen, für die ich die Stimme erhoben habe, verlangen von der Politik entschiedenes Handeln. Wir habe in Tirol mit unserem Dringlichkeitantrag das Jagd- und das Almschutzgesetz geändert und sind damit weiter als alle anderen Bundesländer und Nachbarregionen", führt LAbg. Kuenz aus. „Wir haben das rechtlich Machbare beschlossen, sind aber auch an die politischen Grenzen gestoßen, denn Beschlüsse brauchen Mehrheiten und die Koalitionspartner hat diametral andere Vorstellungen."
Die Umsetzung soll nun so rasch wie möglich voranschreiten. „Es gibt mutige Ansagen dazu", meint Kuenz. „Es ist wohl nur ein erster Schritt, aber absolut in die richtige Richtung. Weitere werden folgen."

Debatte versachlichen, Beurteilung Expertensache
Als Mitstreiter gegen die großen Beutegreifer tat sich auch VP-Klubobmann Jakob Wolf hervor: „Was rechtlich möglich ist, haben wir auch ausgereizt und umgesetzt. Tirol geht beim Thema Großraubtiere nun weiter als alle anderen Bundesländer oder auch Südtirol. Auch wenn das rechtliche EU-Korsett ein enges ist, wollen wir mit einem umfassenden Paket Problemwölfe von unseren Almen fernhalten. Das beinhaltet zahlreiche Maßnahmen hin bis zur Entnahme. Mit dem Beschluss im Tiroler Landtag schaffen wir also ein klares Regelwerk." Er befürwortet, dass künftig eine fachliche Kommission die Fallbeurteilung vornehmen wird: „Wichtig ist, dass die Debatte versachlicht wird. Die Beurteilung, ob ein Tier entnommen wird, ist keine politische Frage, sondern eine fachliche, die nunmehr von Experten beantwortet werden muss."


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