Stille und Besinnung in der Karwoche

Die Karwoche ist die Woche vor Ostern. Es ist die wichtigste Woche im Kirchenjahr. Die Kirche erinnert in diesen Tagen an das Leiden und den Tod Jesu.

25.03.2021

Die eigentliche Vorbereitung auf Ostern beginnt am Palmsonntag. Palmen galten im alten Palästina als Zeichen der Königswürde und des Friedens. Die Tage von Montag bis Mittwoch in der Karwoche sind durch keine großen liturgischen Feiern geprägt. Sie dienen als Tage der Stille und Besinnung zur Vorbereitung auf die Feiern von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu. In der vorkonziliaren Liturgie wurde deshalb auch am Dienstag und Mittwoch die Passionsgeschichte verlesen – jeweils von einem anderen Evangelisten. Doch auch jetzt zeugen die Schrifttexte der ersten Karwochenhälfte von den kommenden Ereignissen.
In der Karwoche werden zunächst in der Chrisam-Messe jene Öle geweiht, die das ganze Jahr bei Taufen, Firmungen, Krankensalbungen und Priesterweihen verwendet werden. Mit dem Gründonnerstag beginnt das österliche Triduum. Der Name Gründonnerstag geht vermutlich auf das mittelhochdeutsche Wort „Greinen" zurück. An diesem Tag wurden die Sünder, die Buße geleistet hatten, wieder in die Gemeinde aufgenommen. Die Abendmesse am Gründonnerstag erinnert an das Letzte Abendmahl Jesu, bei dem er das Priestertum und die Eucharistie einsetzte. Als Zeichen der dienenden Liebe wusch Jesus vor dem Mahl seinen Jüngern die Füße. Diesen Brauch, der seit dem Konzil von Toledo 694 bekannt ist, wiederholen am Gründonnerstag bis heute in vielen Kirchen Priester oder Bischöfe. Als Ausdruck der Trauer verstummen während der Messe Orgel und Glocke und schweigen bis zur Osternacht.
Die Kirche kennt am Karfreitag wie auch am Karsamstag keine Eucharistiefeier. Der Karfreitag ist neben dem Aschermittwoch der einzige Tag, der in der Kirche als strenger Fasttag gilt. Im Mittelpunkt der Liturgie stehen die Kreuzverehrung sowie das Fürbittgebet für die Kirche und die ganze Welt. Der Karsamstag ist der stillste Tag im Kirchenjahr. An diesem Tag verweilt die Kirche am Grab des Herrn, betrachtet seinen Abstieg in das Reich des Todes und erwartet seine Auferstehung.
Dr. Heinz Wieser

Foto: Blick aus der auf dem Ölberg liegenden Kirche „Dominus flevit" auf Jerusalem. Das Gelände, auf dem diese Kirche heute steht, lag an einem Prozessionsweg, der vom Ölberg zur Grabeskirche führte und als Palmsonntagsweg bezeichnet wird.


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