„Herkunftskennzeichnung in vollem Umfang umsetzen“

Kompromisse und abgespeckte Versionen sind für LK-Präsident NR Josef Hechenberger nicht akzeptabel - vor allem bei der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln.

11.02.2021

Bereits am 3. März 2020 wurde ein Entschließungsantrag zur Umsetzung einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung mit den Stimmen der ÖVP, Grünen, FPÖ und Neos im Gesundheitsausschuss beschlossen. Nun liegt der erste Entwurf von Bundesminister Anschober vor.
„Leider ist dieser Entwurf für eine transparente und verpflichtende Herkunftskennzeichnung sehr ernüchternd. Im Regierungsprogramm sowie im Entschließungsantrag steht detailliert, dass eine verpflichtende Kennzeichnung bei verarbeiteten Produkten sowie in der Gemeinschaftsverpflegung bei den Primärzutaten Milch, Fleisch und Eiern gefordert wird. Von Minister Anschober wird aber nur eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gemeinschaftsverpflegung für die Produkte Rindfleisch und Eier vorgeschlagen. Das ist viel zu wenig, hier braucht es entsprechende Nachschärfungen und konkrete Vorgaben, sonst haben wir wieder eine halbherzige Verordnung, die niemandem wirklich weiterhilft", fordert LK-Tirol Präsident NR Josef Hechenberger.
„Die Konsumentinnen und Konsumenten haben ein Recht darauf zu wissen, woher ihre Produkte stammen. Gerade bei verarbeiteten Produkten gibt es hier sehr viel Spielraum zu tricksen, das ist Konsumententäuschung und kann nur durch eine transparente Herkunftskennzeichnung unterbunden werden. Daher fordere ich, dass alle Punkte, die im Regierungsprogramm enthalten sind, auch wirklich umgesetzt werden. Unsere heimischen Bäuerinnen und Bauern produzieren Produkte auf höchstem Niveau und das sollen die Konsumentinnen und Konsumenten auch auf den ersten Blick erkennen können", so Hechenberger.


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