Heimische Bauern für das Wohl der Bevölkerung

ÖVP-Klubobmann August Wöginger war Hauptreferent beim Sommergespräch in Aurach in Kitzbühel: „Die Corona-Krise hat die Bedeutung flächendeckender Land- und Forstwirtschaft in Österreich einmal mehr aufgezeigt.“

03.09.2020


Unter Einhaltung der derzeit geltenden COVID-19 Bestimmungen fand am Donnerstag vergangener Woche das traditionelle Sommergespräch des Tiroler Bauernbundes mit knapp 190 Teilnehmern am Brachhof der Familie Hanspeter und Kathrin Hirnsperger statt.

Versorgungssicherheit durch flächendeckende Landwirtschaft
„Wir haben Pakete geschnürt und Maßnahmen gesetzt, die zielgerichtet eingesetzt werden können und wirken, wie beispielsweise Entlastungen für die Landwirtschaft (bereits rückwirkend mit 1. Jänner 2020) in Höhe von etwa 60 Millionen Euro, das Forstpaket für Investitionen in Summe von 350 Millionen Euro oder die Unterstützung für Familien durch den Kinderbonus, der einmalig im September in Höhe von 360 Euro mit der Familienbeihilfe ausgezahlt wird. Unsere Initiativen wirken und kommen an", gab Wöginger einen Einblick in aktuelle Maßnahmen auf Bundesebene.
„Die Corona-Krise hat die Bedeutung flächendeckender Land- und Forstwirtschaft in Österreich einmal mehr aufgezeigt. Um die Versorgungssicherheit unseres Landes sowohl mit Lebensmitteln als auch mit Holzprodukten in Zukunft garantieren zu können, braucht es eine flächendeckende Land- und Forstwirtschaft", so das klare Bekenntnis des ÖVP-Klubobmannes zu den heimischen Bauernfamilien und deren Stellenwert in der heimischen Bevölkerung. „Das Regierungsteam mit Bundeskanzler Sebastian Kurz an der Spitze übernimmt gemeinsam Verantwortung und arbeitet für Land und Leute. Wir unterstützen diese Arbeit mit ganzer Kraft. Der Parlamentsklub der Österreichischen Volkspartei ist mit 71 Nationalratsabgeordneten, 23 Bundesräten und sieben Europaabgeordneten die größte Fraktion im Parlament und damit ein stabiler Faktor und starker Partner für die Bevölkerung. Das Comeback Österreichs wird uns gelingen, wenn wir zusammenhalten und die Herausforderungen gemeinsam meistern. Wir setzen auf weniger Regeln, mehr Eigenverantwortung und Hausverstand. Dann wird Österreich besser aus der Krise herauskommen als viele andere Länder. Wir arbeiten für die Menschen in Österreich. Gemeinsam packen wir das!", so Wöginger in Aurach.

Mehr Sensibilität für regionale Kreisläufe in der Bevölkerung
„Gerade die Corona-Krise hat den Wert einer funktionierenden heimischen Landwirtschaft, welche die Grundversorgung der Bevölkerung auch in Krisenzeiten sicherstellen kann, deutlich vor Augen geführt. Durch einen brutalen internationalen Preiskampf steht die heimische Landwirtschaft, die höchste Umwelt-, Tierschutz- und Qualitätsstandards erfüllt, unter Druck", schildert Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler die aktuelle Lage.
„Seit Corona ist ein Großteil der Bevölkerung sensibler für funktionierende regionale Kreisläufe geworden und deswegen ist der Wunsch nach einer Kennzeichnungspflicht verständlicherweise sehr groß", so Bezirksbauernobmann LAbg. Josef Edenhauser. „Es ist an der Zeit, dem Ruf nach mehr Transparenz nachzukommen. Es ist nämlich nicht egal, woher unser Essen kommt."

Zum Brachhof
Der Brachhof wird vom Auracher Ortsbauernobmann Hanspeter Hirnsperger und seiner Frau Kathrin geführt. Die Betriebszweige des Bio-Heumilchbetriebes sind Fleckviehzucht, Milchwirtschaft, Forstwirtschaft und Vermietung. Neben 26 Hektar Grünland werden 12 Hektar Wald bewirtschaftet. Im 2018 neu gebauten Laufstall stehen 34 Milchkühe und
24 Stück Jungvieh, sofern sie nicht den Sommer auf der im Gemeinschafts-besitz befindlichen Hochsaukasalm in Jochberg verbringen. Die ZzU-Milch wird an die Tirol Milch geliefert.

Foto: Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler, Kathrin und Hanspeter Hirnsperger mit Anton und Theresa, Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl, ÖVP-Klubobmann August Wöginger, Bezirksbauernobmann LAbg. Josef Edenhauser, LK-Präsident NR Josef Hechenberger


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