Knapp 20 Millionen Euro für das Forstjahr 2019

Borkenkäfer, Schutzwald und Klimafitness - Landtagsabgeordneter Josef Edenhauser zieht Bilanz über das vergangene Forstjahr 2019 und den Waldbericht 2020.

27.08.2020


Der Waldbericht 2020 gibt einen Überblick über die Strapazen und Errungenschaften des vergangenen Forstjahres 2019", beginnt Landtagsabgeordneter Josef Edenhauser seinen Einblick in den Waldbericht.
2019 sind in Tirols Wäldern Investitionsmaßnahmen mit einem Volumen von 13,9 Mio. Euro und einem Förderbeitrag von rund 8,2 Mio. Euro gesetzt worden. Die Fördermittel wurden anteilig aufgebracht (EU und Bund 70 Prozent, Land 30 Prozent). 91 Prozent davon flossen in die Erhaltung und Sanierung des Schutzwaldes, der Rest in den Wirtschaftswald.

Schutzwald wiederherstellen
„Besonders präsent waren die Schäden durch den Sturm VAIA in Osttirol 2018, Schneebruch, Windwurf und Muren, die aufgearbeitet werden mussten. Durch die Bedrohung des Borkenkäfers war die rasche Aufarbeitung unabdinglich und ist es heute noch", führt Edenhauser aus. Im Jahr 2019 sind rund 922.000 m3 Schadholz zur Aufarbeitung angefallen, das entspricht rund 80 Prozent der gesamten Holznutzungsmenge.
Der Landtagsabgeordnete bedankt sich für den Einsatz der Waldbesitzerinnen und -besitzer sowie des Landesforstdienstes. Mit rund 5,7 Mio. Euro an Eigenleistung haben Waldeigentümerinnen und -eigentümer für die Schutzwaldpflege einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Lebensraumes geleistet. „Die Wiederherstellung des Schutzwaldes hat oberste Priorität. Er ist nicht nur wirtschaftlich bedeutend, sondern beugt auch den Naturereignissen vor, denen Tirol aufgrund seiner Topographie ausgesetzt ist", erklärt er.

Wald im Klimawandel
Die aufgrund des Klimawandels steigenden Temperaturen der vergangenen Jahre setzen den Wäldern in Tirol zu. Wenig trocken- und hitzeresistente Bäume unterliegen den sich verändernden Verhältnissen – Schädlingsbefall und Krankheiten sind die Folge.
„Aus diesem Grund hat das Land die Initiative ‚Klimafitter Bergwald Tirol' ins Leben gerufen. Wälder werden verjüngt, die Baumartenzusammensetzung an die zukünftigen Begebenheiten angepasst und der Schutzwald somit gestärkt. Nicht nur die Waldbesitzerinnen und -besitzer werden von diesen Maßnahmen angesprochen – die gesamte Bevölkerung soll für die Funktionen des Schutzwaldes und die Umwelt sensibilisiert werden", so Josef Edenhauser. Das Schwerpunktprogramm beinhaltet auch die Beratung und Schulung der Waldbesitzerinnen und -besitzer sowie die Stärkung der Kooperation mit Gemeinden, Bauern, Jägern, Schulen und Erholungssuchenden.

Weitere Info zum Waldbericht 2020 finden Sie unter www.tirol.gv.at oder www.klimafitter.bergwald.tirol.


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