Fahrplan für die Wiedereröffnung der land- und forstwirtschaftlichen Schulen in Tirol

So vielfältig, wie sich die Ausbildung an den land- und forstwirtschaftlichen Schulen darstellt, so vielfältig sind auch die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes.

14.05.2020


LHStv. Josef Geisler erklärt dazu: „Unsere Land- und Hauswirtschaftsschulen sind offene Lern-, Erfahrungs- und Begegnungsorte, an denen das Leben nur so pulsiert. Von einem normalen Schulalltag sind wir derzeit aber weit entfernt. Mit dem Internatsbetrieb haben wir im landwirtschaftlichen Schulwesen zudem eine besondere Herausforderung. Aber alle gemeinsam tun ihr Bestes, um das Schuljahr ordentlich zu beenden. Dafür – und auch für die letzten Wochen, die doch eine gewaltige Umstellung waren – darf ich mich bei allen bedanken."

Abschlussprüfung in Zeiten von Corona ohne späteren Nachteil für die SchülerInnen
In vielen Arbeitsstunden wurde das bestehende Konzept für die Abschlussprüfung überarbeitet und wurden die notwendigen rechtlichen Grundlagen vor-
bereitet. Oberste Priorität bei den Anpassungen hatte die Vorgabe, dass für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen in der weiteren beruflichen Laufbahn kein Nachteil entsteht.
Die dritten Jahrgänge der Fachrichtung Landwirtschaft (LW), der Fachrichtung ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement (BHM) und der Fachrichtung Pferdewirtschaft (PW) starteten mit 4. Mai 2020 bzw. starten mit 25. Mai 2020 in die intensive Vorbereitung für ihre Abschlussprüfungen, die unter Auflage der derzeit gültigen Hygienebestimmungen stattfinden.

Mit Augenmaß und Umsicht zurück in die Schule
Für die Schülerinnen und Schüler der zweiten Jahrgänge LW startet mit 18. Mai 2020 die Fortführung der Traktorführerscheinausbildung (die genaue Einteilung wird vom jeweiligen Schulstandort bekanntgegeben) und mit 8. bzw. 15. Juni 2020 für die Fachrichtungen BHM und PW die Projektwochen, die teilweise als Präsenzunterricht und teilweise als Onlineunterricht abgewickelt werden.
Die ersten Jahrgänge starten je nach Internatskapazität stufenweise mit Anfang Juni, die Schülerinnen und Schüler werden von den jeweiligen Schulstandorten genauer informiert. Bis dahin bleiben die derzeit gültigen Regelungen des Distance Learnings aufrecht. Für den Schüler herrscht Unterrichtspflicht, die Leistungen in dieser Zeit werden zur Mitarbeit gezählt, es darf neuer Unterrichtsstoff erarbeitet werden.
In den Gängen und in den allgemein zugänglichen Aufenthaltsräumen herrscht Maskenpflicht, die teilweise auch im Unterricht praktiziert werden muss. Vor allem im praktischen Unterricht hat sich gezeigt, dass es Situationen gibt, in denen der Mund-Nasen-Schutz auch während des Unterrichts getragen werden muss. Für die Schülerinnen und Schüler und auch für die Lehrkräfte anfangs eine sehr ungewohnte Vorgabe, die aber rückblickend auf die erste Unterrichtwoche von allen Beteiligten mit Sorgfalt und Umsicht beachtet wird.

Internatsbetrieb in Zeiten einer Pandemie
Die größte Hürde bei der Wiederaufnahme des Schulbetriebes stellt die unbedingt notwendige Öffnung der Schülerwohnheime dar. In einer intensiven Vorbereitungsphase in Bezug auf Unterbringung der Schülerinnen und Schüler wurden für jeden Schulstandort eigene Hygienekonzepte entwickelt. Das Augenmerk liegt dabei auf der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten und einem sorgfältigen Kontaktmanagement.
Die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler erfolgt derzeit in Einzelzimmern und ist nur für jene möglich, die nicht pendeln können. Für die „neuen" Fahrschüler bedeutet dies zusätzlich zum derzeit ungewohnten Unterrichtsalltag die Mehrbelastung des täglichen Pendelns zwischen Wohnort und Schule.
Um auch beim Tragen des Mund-Nasen-Schutzes für die größtmögliche Sicherheit sorgen zu können, werden für die Schülerinnen und Schüler an den Schulen produzierte Masken zur Verfügung gestellt, die während des Unterrichts zu tragen sind. Angefertigt wurden diese von den Mitarbeiterinnen und Lehrkräften am jeweiligen Schulstandort.


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Mittwoch, 19. August 2020
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ab 20:00 Uhr
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