6.000 Euro Förderung durch Härtefallfonds

Der Härtefallfonds soll den Auswirkungen der Coronakrise auf die Landwirtschaft durch finanzielle Unterstützung entgegenwirken. Bis zu 6.000 Euro werden pro Betrieb, der die nötigen Kriterien erfüllt, zur Verfügung gestellt.

07.05.2020


Die Coronakrise trifft die Landwirtschaft hart. Unterstützung können die Bauern aus dem Härtefallfonds für die Land- und Forstwirtschaft beziehen, der geschädigten Betrieben zur Verfügung steht. „Die finanzielle Unterstützung greift nicht nur bei direkt land- und forstwirtschaftlichen Verlusten durch Corona, sondern beispielsweise auch bei Urlaub-am-Bauernhof-Betrieben oder Privatzimmervermietung", führt Urlaub-am-Bauernhof-Obmann Johann Hörtnagl an und ergänzt: „Für den Einsatz der Bauernbundvertreter zur Ermöglichung der Förderung der bäuerlichen Vermieter aus dem Härtefallfonds bedanke ich mich und möchte die betroffenen Betriebe ermutigen, einen Antrag zu stellen."
Der Härtefallfonds umfasst zwei Phasen. Die erste Phase beinhaltete eine Soforthilfe in Höhe von 1.000 Euro, in der aktuellen zweiten Phase können Betriebe bei Nachweis eines Einkommensrückgangs jeweils bis zu 2.000 Euro pro Monat für drei Monate beantragen. Insgesamt stehen damit bis zu 6.000 Euro pro Betrieb zur Verfügung.
Zuständig für die Abwicklung des Härtefallfonds für die Land- und Forstwirtschaft ist die Agrarmarkt Austria (AMA). Seit Mitte April kann der Antrag für die Förderung der Phase 2 auf www.eama.at gestellt werden.
Für Detailfragen und Unterstützung bei der Förderungs-Antragsstellung steht Klaus Loukota, Geschäftsführer von Urlaub am Bauernhof, unter Tel. +43 5 92 92-1170 oder E-Mail: uab@lk-tirol.at zur Verfügung.

Härtefallfonds-Förderungen

Wer wird unterstützt?

  • Betriebe im Voll- und Nebenerwerb bis zu neun Arbeitskräfte und einem Umsatz bis zu zwei Mio. Euro
  • Jungunternehmer in den förderbaren Betriebszweigen bei Aufnahme der Tätigkeit im Jahr 2020 werden mit 500 Euro pauschal gefördert.

Welche Kriterien müssen vorliegen, um eine Förderung zu erhalten?

  • Ein Umsatzeinbruch von min. 50 Prozent zu einem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres
  • Ein min. 50-prozentiger Preisverlust aufgrund des Qualitätsverlusts bei Sägerundholz
  • Eine Kostenerhöhung von min. 50 Prozent zu einem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bei Fremdarbeitskräften
  • Bei Jungunternehmern: ein Umsatzeinbruch von min. 50 Prozent

Welche Betriebszweige werden unterstützt?

  • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe
  • Spezialkulturen im Wein-, Obst-, Garten- und Gemüsebau sowie Christbaumkulturen (hinsichtlich Fremdarbeitskosten)
  • Landwirtschaftliche Betriebe, die Privatzimmer oder Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof)
  • Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt an den Groß- und Einzelhandel vermarkten
  • Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten (z. B. Schule am Bauernhof, Seminarbäuerinnen)
  • Betriebe, die auf Basis von Verträgen Sägerundholz erzeugen, dieses aber nicht mehr abgeholt werden kann

Wie errechnet sich die Förderung?

  • Deckelung bei 2.000 Euro pro Monat Förderung
  • Insgesamt stehen 6.000 Euro pro Betrieb (drei Monate á 2.000 Euro) zur Verfügung
  • Die Förderung beträgt 80 Prozent der Differenz der Einkünfte aus dem Vergleichsmonat des Vorjahres.
  • Die Berechnung der Einkünfte wird je nach Betriebszweig auf die Umsätze, die Fremdarbeitskosten oder den Preisverlust abgestellt.
  • Bei Berechnung auf Basis des Umsatzes werden je nach Betriebsart pauschale Prozentsätze für nicht angefallene Kosten gegengerechnet.
  • Nebeneinkünfte aus nicht land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeiten werden gegengerechnet.
  • Die Förderungen sind steuerfrei.


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