Bauernprotest: Erste Ergebnisse zeigen sich

Ende Februar setzte der Tiroler Bauernbund vor der SPAR-Zentrale in Wörgl ein starkes Zeichen für die Bauernschaft und die Werte, hinter denen sie steht. Nun zeichnen sich erste Ergebnisse des Protestmarsches ab. Die Verhandlungen über den Milchpreis sollen positiv verlaufen.

12.03.2020


Die Traktoren stehen wieder in den Garagen, die Demonstrationsbanner sind im Keller verstaut und man wartet gespannt auf die Reaktion des Handelskonzerns SPAR auf die Protestaktion, die der Bauernbund Ende Februar organisiert hatte.
„Unser Protest zeigt Wirkung. Es ist Bewegung in die Verhandlungen gekommen", verrät Tirols Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler.

Zeichen gesetzt, das man nicht ignorieren kann
„Wir haben durch unsere Demo in den Medien viel Aufmerksamkeit erregt und konnten einen starken Diskurs in der Gesellschaft erzielen", verweist der Bauernbundobmann auf die Berichterstattung in Print, Radio, TV und Sozialen Medien.
„Gemeinsam haben wir ein eindeutiges Zeichen für die Bauernschaft gesetzt, das auch die größten Handelsketten nicht ignorieren können. Ein großer Schritt in Richtung fairer Preise für hochwertige Produkte wurde getan."
„Ausgelöst durch unseren Protest, aber auch in Verbindung mit der Klimadiskussion sowie aktuell durch die Entwicklungen bezüglich des Coronavirus erwarte ich mir ein Umdenken beim Handel, den Konsumenten, aber insbesondere bei der Gastronomie. Ich erhoffe mir mehr Wertschätzung und damit auch verbunden mehr Wertschöpfung für regionale, unter höchsten Standards erzeugte Produkte", führt LHStv. Geisler aus. „Wir brauchen kein Fleisch aus Übersee und dürfen uns nicht weiter von China oder Indien abhängig machen. Die Zeichen der Zeit stehen auf Regionalität und die Besinnung auf heimische Wertschöpfung statt Globalisierung."

Verhandlungen befinden sich „auf der Zielgeraden"
Die österreichischen Handelsketten können die berechtigten Forderungen der Landwirtschaft nicht mehr ignorieren und reagieren.
So hat Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung der Milchverarbeiter, vergangene Woche in mehreren Zeitungen bestätigt, dass sich die Verhandlungen über die Hebung des Milchpreises „in der Zielgeraden" befinden.
Der Bauernbund fordert die großen Handelsvertreter SPAR, Lidl, Rewe und Hofer nun auf, seine Forderungen nach einem Aktionen-Stopp, einem Österreichbonus und einer klaren Herkunftskennzeichnung zu akzeptieren und zu unterstützen.

Foto: Rund 750 Bauern nahmen beim Protestmarsch des Bauernbundes am heurigen Aschermittwoch teil. Tirols Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler forderte vor der SPAR-Zentrale Fairness für die österreichischen Bauern.


Aktuelle Termine

Sprechtag
Dienstag, 14. Juli 2020
BLK St. Johann in Tirol

Details

Sprechtag
Mittwoch, 15. Juli 2020
BLK Landeck

Details

alle Termine


Was wäre Tirol ohne Bauern?

Informationen und die beliebten Produkte unserer Imagekampagne "Was wäre Tirol ohne Bauern?" finden Sie hier.

Kampagne


Hundekottafeln bestellen!

Die Hundekotproblematik ist ein ernst zu nehmendes Thema und betrifft viele Bauern in unserem Land. Wir setzen auf Aufklärung und bieten deswegen unsere Hundekottafeln zum Verkauf an. Infos, Bestellungen etc. unter tbb@tiroler-bauernbund.at oder Tel. 0512/59900-12

Infos, Preise, etc.

Infos, Preise, etc.

Unsere Adresse


Tiroler Bauernbund
Brixner Straße 1
A-6020 Innsbruck
Tirol - Österreich
Telefon +43 512 59900-12
Fax +43 512 59900-31

Email

Bauernbund Wetterservice


Unsere Bauernbund-Agrarwetterhotline erreichen Sie unter Tel. 0512/561593

aktuelles Wetter

Wozu Tiroler Bauernbund?


In unserem Imagefilm und der Infobroschüre erfahren Sie mehr über Ursprung, Aufgaben, Ziele und die Bedeutung des Tiroler Bauernbundes.

Aktuelle Videos

Broschüre

Volltextsuche


Die einfache Suche nach Personen, Orten, Dingen und Terminen!

Tiroler Bauernbund

powered by webEdition CMS