„TBC-Freiheit muss in Tirol aufrechterhalten bleiben“

Die TBC-Infektionsrate von Rotwild im Jagdgebiet Kaisers liegt bei 15 Prozent. TBC kann auf Mensch und Tier übertragen werden.

13.02.2020


Mit deutlichen Worten meldet sich nach dem Bekanntwerden der Art und Weise, wie am vergangenen Sonntag die Entnahme von 33 Stück Rotwild zur TBC-Bekämpfung stattfand, LHStv. Josef Geisler zu Wort: „Die Tatsache, dass einige der entnommenen Tiere vom Sonntag an einer offenen TBC-Erkrankung litten und damit für Menschen und Tiere ansteckend waren, zeigt, dass es auch in Zukunft notwendig sein wird, zur TBC-Bekämpfung Rotwild zu regulieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass bei solchen TBC-Vorfällen keine andere Wahl als eine Regulierung besteht. Die Methoden, die am vergangenen Sonntag angewendet wurden, sind aber nicht mehr zeitgemäß und abzulehnen."
Für Geisler steht fest, dass es in Zukunft in Tirol keine derartigen Gatterabschüsse mehr geben wird: „Eines ist für mich nach diesen Vorfällen klar: In Tirol werden wir Gatterabschüsse künftig verbieten, aber die TBC-Bekämpfung jedenfalls fortsetzen."
In einer Erstuntersuchung waren fünf der 33 erlegten Tiere in Kaisers postiv auf TBC getestet worden, zwei davon wurden als hochinfektiös eingestuft.
Die Infektionsrate in diesem Jagdgebiet liegt bei 15 Prozent, in der Mehrzahl der restlichen Reviere bei unter drei Prozent.

Auswirkungen auf die Landwirtschaft
Seit Beginn der TBC-Bekämpfung mussten bereits 296 Rinder auf 119 Betrieben im Zusammenhang mit TBC getötet werden. Derzeit gibt es tirolweit drei gesperrte Betriebe. Dort sind die Tiere mit Vieh von Betrieben in Vorarlberg in Kontakt gekommen.
„Wir verkaufen in Tirol jährlich über 40.000 Rinder. Sollten wir es irgendwann einmal nicht mehr schaffen, die TBC-Freiheit in Tirol zu gewährleisten, so hätte das massive Auswirkungen auf unseren Viehmarkt und würde unter anderem auch bedeuten, dass jedes einzelne Verkaufstier vorab untersucht werden müsste. Deswegen steht die Bekämpfung von TBC für uns auch weiterhin an oberster Stelle", findet Geisler klare Worte.


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