Landwirtschaftskammer vor FPÖ Tirol verteidigt

Zur Verteidigung der Landwirtschaftskammer legte der Abgeordnete Alois Margreiter bei der Budgetsitzung des Tiroler Landtags stichhaltige Argumente gegen die Vorwürfe der FPÖ vor.

16.01.2020

Es scheint bereits zur Tradition geworden zu sein, dass die FPÖ anlässlich des Budgetlandtags die Landwirtschaftskammer massiv kritisiert. Der FPÖ-Landtagsabgeordnete Alexander Gamper bezeichnete die Landwirtschaftskammer als Beweis für das System der Verwaltung und Abhängigkeit, in dem die Bauern festgehalten würden. Zudem kritisierte er die Finanzmittel, die der LK Tirol durch das Land zur Verfügung gestellt werden. Der Bauernbund-Landtagsabgeordnete Alois Margreiter weist jegliche Anschuldigungen der FPÖ von sich. Er selbst war 35 Jahre lang Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer und kennt ihre Prinzipien genau. „Ich stehe zu jedem Euro, den das Land Tirol für die Landwirtschaftskammer und die Bezirkskammern ausgibt, und auch die Tiroler Bauern stehen zu hundert Prozent hinter ihrer Kammer, was auch Umfragen zur Zufriedenheit zeigen."
Was wäre Tirol ohne Landwirtschaftskammer?
„Einem Tourismusland wie Tirol steht es zu Gesicht, die jahrein und jahraus großteils im Nebenerwerb arbeitenden Bergbauern zu unterstützen, damit sie weiterhin ihre Höfe bewirtschaften können. Denn ohne das von den Bauern gepflegte Land wäre Tirol nicht halb so attraktiv für Gäste", hob LAbg. Margreiter die Bedeutung der Landwirtschaft hervor und unterstrich seine Aussage durch ein aktuelles Beispiel: „Ich warne vor solchen Zuständen wie in Frankreich, wo die Menschen aus den Dörfern ziehen und die Landschaft verwahrlost."
Schwieriger Situation bei Einkommen entgegenwirken
„Unsere jungen Bauern brauchen eine Interessenvertretung, die sie unterstützt, fachlich weiterbildet und modernisiert. Keine andere Berufsgruppe hat eine solch schwierige Einkommenssituation wie die Bauern und benötigt die Hilfestellung dringender", verglich er die Leistungen der Landwirtschafts- mit der Wirtschafts- und der Arbeiterkammer. „Mit der ÖVP wird es sicher keine Diskussion über die Kürzung der Mittel geben, denn uns sind der Wert und die vielfältigen Aufgaben der Landwirtschaftskammer bewusst und zudem übernimmt sie – vertraglich geregelt – Aufgaben, die sonst das Land selbst erledigen müsste."


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