"Kühe nicht für Klima verantwortlich machen"

Oft wird die Landwirtschaft als Verursacher der Klimaerwärmung hingestellt. Dass die Bauern im Vergleich zu anderen Branchen umweltfreundlich sind, ist für den Abgeordneten Martin Mayerl klar.

09.01.2020

m Zusammenhang mit dem Thema Klimaschutz sprach Landtagsabgeordneter und Umweltsprecher Martin Mayerl bei der vergangenen Sitzung des Tiroler Landtags auch die Verurteilung der Landwirtschaft an: „In der Vergangenheit wurden unsere Nutztiere häufig wegen ihres Methanausstoßes als Klimakiller hingestellt." Mithilfe stichhaltiger Fakten stellte er den tatsächlichen Sachverhalt dar.
Effiziente Verwertung von Grünlandflächen
„Ein hoher Anteil des Viehfutters ist Gras. Das dafür benötigte Grünland kann durch nichts effizienter verwertet werden als durch Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde etc.", verdeutlichte Martin Mayerl. Nur Wiederkäuer haben die herausragende Eigenschaft, Gras in Fleisch und Milch umzuwandeln. „In einem Land wie Österreich, das 71 Prozent Grünlandfläche aufweist, gibt es keine effizientere Verwertung dieser Flächen", versicherte Mayerl.
„Methangas ist ein Teil des natürlichen Kreislaufs"
In Kritik gerät vor allem der Methangasausstoß von Rindern, ein Nebeneffekt der Futterverdauung. „Viele Menschen glauben mit dem Verzicht auf Fleisch das Klima zu retten. Dabei erliegen sie jedoch einem Trugschluss", erklärte Mayerl: „Methangas ist seit Jahrtausenden Bestandteil des ständigen natürlichen Kohlenstoffkreislaufes zwischen Boden, Pflanze und Atmosphäre und bleibt durchschnittlich für ca. zwölf Jahre in der Atmosphäre, bis es zerfällt. Im Vergleich dazu verbleibt Kohlendioxid 1000 Jahre in der Atmosphäre."
In diesen zwölf Jahren wird Methan wieder zu CO² zerlegt, welches benötigt wird um die Pflanzen wachsen zu lassen, die die Kuh dann wieder frisst. Das nennt man Kreislaufwirtschaft und deshalb sind Emissionen aus der Tierhaltungnicht mit Energieerzeugungsemissionen vergleichbar.
„Die Tiroler Kuh ist daher sicher kein Klimakiller. Wer einen Beitrag zum Klimaschutz leisten will, sollte lieber beim Einkauf auf regionale tierische Produkte setzen", appellierte Martin Mayerl an die Konsumenten.

 


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