Die Herbstkonferenzen sind ein Barometer für den Bauernbund

Vergangene Woche startete Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler mit den traditionellen Herbstkonferenzen. Er tourt gemeinsam mit LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger durch alle Bezirke Tirols, um sich mit den Bauernbundfunktionären auszutauschen.

21.11.2019


Mir ist es wichtig, zu erfahren, wo der Schuh in den einzelnen Bezirken drückt. Deswegen haben wir den Ablauf der Konferenzen etwas umgestellt, damit nach einem kurzen Input wirklich die Diskussion im Zentrum der einzelnen Abende steht. Somit sind die Konferenzen, ebenso wie die Sommergespräche am Bauernhof, für mich eine Art Stimmungsbarometer, der maßgeblich für eine erfolgreiche landes- und agrarpolitische Arbeit zum Wohle unserer Bäuerinnen, Bauern und Jungbauern ist", so Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler.
LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger gab in seinen Ausführungen Einblick in aktuelle Fachthemen wie z. B. die Almfutterflächenfeststellung, die neue Bioverordnung, Initiativen in Sachen Tierwohl, und berichtete auch über aktuelle Stoßrichtungen in der Bundespolitik, wo er seit kurzem als Abgeordneter im Parlament mitredet.
Hechenberger und Geisler betonten in ihren kurzen Statements den enormen Stellenwert der Ausfinanzierung der GAP für heimische Bauernfamilien: „Wir haben die Zusage von Sebastian Kurz, dass im Falle des Falles der Bund einspringen und mögliche Streichungen im EU-Agrarbudget bedingt durch Brexit etc. abfangen wird. Das ist für uns schon einmal ein erster wichtiger Schritt", so Geisler und Hechenberger ergänzte: „Es braucht nicht nur einen nationalen Ausgleich im Falle eines Ausfalles, es ist höchste Zeit für eine Wertangleichung der Gelder." Geisler verteilte im Rahmen der Herbstkonferenzen ein Forderungspapier, das er bei den aktuell laufenden Regierungsverhandlungen in Wien einbringen wird. „Die beiden Nationalräte Gahr und Hechenberger haben das Papier mit ausgearbeitet und unterzeichnet. Sie werden die Forderungen für die heimischen Bauern in Wien einbringen", so Geisler.

Bauernbund-Urwahlen stehen im kommenden Jahr bevor
Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl thematisierte in seinen Ausführungen die bevorstehenden Bauernbund-Urwahlen. Bereits im kommenden Jahr wählen Tirols Bäuerinnen, Bauern und Jungbauern ihre Funktionäre. „Wir können als Bauernbund nur dann etwas bewegen, wenn wir wie bei den Nationalrats- und EU-Wahlen zusammenhalten und auf allen Ebenen gute Vertreter haben. Dabei ist eine starke Basis essenziell. Nur wenn wir als Bauernbund in den Orten gut verwurzelt sind schaffen wir es in allen Gremien stark zu arbeiten", so Raggl. Er bat die Anwesenden sich bereits jetzt Gedanken über die Zukunft der jeweiligen Ortsgruppe zu machen, damit der Wahlreigen im kommenden Herbst möglichst problemlos über die Bühne gehen könne.

Nachfolge: Prosch tritt in Kaltenhausers Fußstapfen
Im Rahmen der Herbstkonferenz wurde der 31-jährige Landwirt Andreas Prosch vom Schlitter Berg zum stellvertretenden Bezirksbauernobmann gewählt. Bisher stand Kathrin Kaltenhauser, die sich vor einigen Wochen aus der Politik zurückgezogen hat, Bezirksbauernobmann Hannes Partl als Stellvertreterin zur Seite. Prosch ist im Bezirk Schwaz kein Unbekannter, war er doch jahrelang als engagierter Bezirksjungbauernobmann aktiv. „Ich freue mich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit meinem Stellvertreter", freut sich Partl über den starken Rückhalt der Bezirksbauernschaft für Andreas Prosch.


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