GAP-Reform im Tiroler Landtag gefordert

Die Verhandlungen in Brüssel betreffend der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) sind im Gange. Schwierigkeiten bereitet die Planung der kommenden Finanzperiode. Die Mittel für Fördermaßnahmen im landwirtschaftlichen Bereich sind durch Sparmaßnahmen gefährdet.

31.10.2019


Kürzungen existenzgefährdend
„Die Landwirtschaft steht einer unaufhaltbaren Strukturveränderung gegenüber", so der Landtagsabgeordnete Hermann Kuenz in der vergangenen Tiroler Landtagssitzung. Der oftmals wenig wahrgenommene, schleichende Prozess gefährde die flächendeckende Bewirtschaftung der landwirtschaflichen Flächen und der Almen. Problem sei die knappe wirtschaftliche Rentabilität. Geringe Produktpreise würden die traditionelle Berglandwirtschaft aufs Spiel setzen, so Kuenz.
Die dringend benötigten Fördermittel für die Landwirtschaft wurden bisher zur Hälfte EU-kofinanziert. „Diese Unterstützung ist dringend notwendig, um die Tiroler Landwirtschaft abzusichern", verdeutlicht Kuenz und verweist auf eine Resolution der Landwirtschaftskammer mit derselben Forderung.

Polnischer Hoffnungsträger
Die Mitglieder der EU weisen extrem unterschiedliche Agrarstrukturen auf. „Unsere Position der kleinbetrieblichen, ökologischen, klimaschonenden bäuerlichen Landwirtschaft findet bei Weitem nicht in allen europäischen Staaten Anklang", ist sich Kuenz sicher. Als Hoffnungsträger gilt der neue Landwirtschaftskommissar Janusz Wojciechowski aus Polen. Sein Heimatland weist wie Tirol eine Vielzahl an kleinstrukturierten Landwirtschaftsbetrieben auf.

Kappung der Fördermittel
Eine Begrenzung und gerechtere Verteilung von Fördermitteln sieht Hermann Kuenz als relevant. Von den Direktzahlungen profitieren vor allem die Großbetriebe. Kuenz fordert die Kappung der Fördermittel auf eine europaweite Fördergrenze von 100.000 Euro pro Betrieb und Jahr. Zudem verlangt er eine größere Fördersumme für die ersten Hektar eines Betriebes, um besonders die Kleinstruktur zu unterstützen.


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