Allerseelen und die Ewigkeitsperspektive

Allerheiligen und Allerseelen sind die eigentlichen Totengedenktage im Jahr, die seit dem 11. Jahrhundert um diese Zeit allgemein üblich sind. Beide Festtage deuten auf ein uraltes Totenfest hin.

31.10.2019


Allgemein üblich sind in diesen Tagen der Gräberbesuch, das feierliche Requiem, bei dem in vielen Gemeinden die Verstorbenen des vergangenen Jahres noch einmal genannt und Freunden und Bekannten in Erinnerung gerufen werden.
Die Menschen wissen, dass sie sterben müssen, doch meistens beschäftigen sie sich nicht mit ihrem unabwendbaren Schicksal. Aus diesem unbewältigtem Konflikt entsteht meist ein Fehlverhalten. Der Drang nach Unsterblichkeit ist beispielsweise längst schon abgelöst von dem nach dauerhafter Gesundheit.
Bei aller Forschheit, mit der heute die Menschheitsprobleme angegangen werden, ist die Wirklichkeit des Todes ungelöst geblieben. Der beste Beweis dafür ist, dass auf dem Tod noch immer ein Tabu liegt, dass er verdrängt wird wie eh und je; denn wie eh und je zeigt er dem Menschen die Grenzen seines Verfügens und Machens auf.
Er ist aber nicht das Ende. Christen haben eine Ewigkeitsperspektive. Das lässt aufatmen und befreit von jenem Diesseitsdruck, unter dem eine neuheidnisch-materialistische Gesellschaft ächzt und stöhnt. Leben, Tod, Erlösung, Auferstehung: Da sind wir nicht irgendwo im Kleingedruckten der Theologie, sondern in der Mitte dessen, was Christen glauben und hoffen lässt, woraufhin sie leben und sterben.
Wenn das so ist, dann wächst der christlichen Verkündigung von der Todeswirklichkeit und ihrer Überwindung eine noch kaum gekannte Aktualität zu. Die Bibel bindet die Schrecken des Todes und ihre Überwindung an das Geschick Christi: Sein Karfreitag, sein Ostern relativieren den Tod, machen ihn zu einer Druchgangsstation. Nach den Worten des Apostels lautet hier die Endverheißung: „Wir werden sein beim Herren alle Tage." Das bedeutet, dass Christen ohne sorgenvolle Miene in die Zukunft blicken können trotz aller Todeswirklichkeit um sie her. Es ist kein Zufall, dass Paulus dies gerade an die Thessaloniker schreibt, die er zuvor ermahnt hatte, nicht die Hände in den Schoß zu legen und auf das Ende der Welt zu warten, sondern sich um den Alltag zu kümmern. Wer den Tod nicht mehr in den Mittelpunkt seines Lebens rücken muss, dem werden Kräfte frei, um sich um den anderen zu kümmern.
Um den anderen, nämlich um schwerkranke, sterbende Menschen und ihre Angehörigen, kümmert sich die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft. Sie setzt sich bei ihrer Begleitung der Menschen dafür ein, dass Tod und Sterben selbstverständlicher Teil des Lebens sind. Das Hospiz ist ein Rastplatz für Sterbende. Trotz schwerer oder unheilbarer Krankheiten kann immer noch viel getan werden, um die Lebensqualität eines Menschen zu erhalten.

Foto: Fresco „Jüngstes Gericht", Darstellung an einem Grabstein vor der Stiftskirche in Innichen.


Aktuelle Termine

Weihnachtswunder - ein Krippenerlebnis
Dienstag, 17. Dezember 2019,
ab 16:00 Uhr
Tiroler Volkskunstmuseum, Universitätsstraße 2, 6020 Innsbruck

Details

Sprechtag
Dienstag, 17. Dezember 2019
BLK St. Johann in Tirol

Details

alle Termine


Was wäre Tirol ohne Bauern?

Informationen und die beliebten Produkte unserer Imagekampagne "Was wäre Tirol ohne Bauern?" finden Sie hier.

Kampagne


Tiroler Bauernkalender 2020

Das beliebte Nachschlagewerk für jung und alt ist ab sofort bei uns erhältlich. Bestellungen sind mit unserem Bestellformular, aber auch telefonisch unter: Tel. 0512/59 900-25, möglich.

Bestellformular


Hundekottafeln bestellen!

Die Hundekotproblematik ist ein ernst zu nehmendes Thema und betrifft viele Bauern in unserem Land. Wir setzen auf Aufklärung und bieten deswegen unsere Hundekottafeln zum Verkauf an. Infos, Bestellungen etc. unter tbb@tiroler-bauernbund.at oder Tel. 0512/59900-12

Infos, Preise, etc.

Infos, Preise, etc.

Unsere Adresse


Tiroler Bauernbund
Brixner Straße 1
A-6020 Innsbruck
Tirol - Österreich
Telefon +43 512 59900-12
Fax +43 512 59900-31

Email

Bauernbund Wetterservice


Unsere Bauernbund-Agrarwetterhotline ist von Anfang April bis Anfang Oktober abrufbar. Alleine im Jahr 2019 verzeichneten wir rund 160.000 Anrufe.

aktuelles Wetter

Wozu Tiroler Bauernbund?


In unserem Imagefilm und der Infobroschüre erfahren Sie mehr über Ursprung, Aufgaben, Ziele und die Bedeutung des Tiroler Bauernbundes.

Aktuelle Videos

Broschüre

Volltextsuche


Die einfache Suche nach Personen, Orten, Dingen und Terminen!

Tiroler Bauernbund

powered by webEdition CMS