BOKU-Studie: Entnahme von Wölfen gerechtfertigt

Eine Studie der Universität für Bodenkultur in Wien hat ergeben, dass der Wolf seinen Schutzstatus zur Bewahrung der Landwirtschaft verlieren muss.

17.10.2019


Nun ist es wissenschaftlich bewiesen: Der Wolf ist offiziell eine Gefahr für die Land- und Almwirtschaft und muss entnommen werden. Die Universität für Bodenkultur in Wien hat unter der Leitung von Professor Klaus Hackländer eine Studie zu den Folgen der Rückkehr des Wolfes durchgeführt – mit recht eindeutigem Ergebnis: Nur ein klares Wolfsmanagement – inklusive Möglichkeiten zur Entnahme von Problemtieren – kann Abhilfe bei drohenden Konflikten schaffen. Die Ansiedelung von Wölfen in Gebieten, wo der Platz nicht ausreicht, solle ebenso verhindert werden.
„Wir predigen bereits seit geraumer Zeit, dass ein Zusammenleben in unserem engen Alpenraum nicht möglich ist", äußert sich LK-Präsident Josef Hechenberger, designierter Nationalratsabgeordneter, zu den Ergebnissen der Studie: „Die Aussagen von Klaus Hackländer unterstreichen die Dringlichkeit der Angelegenheit. Wir werden unseren Weg in Richtung ‚wolfsfreies Tirol' weitergehen und uns für die Entnahme von großen Beutegreifern einsetzen. Wir Bauern sind die ersten, die die Auswirkungen der Wolfsrückkehr zu spüren bekommen, und deswegen müssen wir uns wehren."

Herdenschutzmaßnahmen sind nicht praktikabel
Nationalratsabgeordneter Hermann Gahr setzt sich seit Stunde Eins mit dem Wolfsmanagement und Herdenschutz auseinander und ist der Meinung: „Hier hat ein großer Beutegreifer keinen Platz." Verschiedene Petitionen, die er vor dem Nationalrat eingebracht hat, konnten bereits zur Bewusstseinsbildung für das Problem beitragen.
Zum Wolfsmanagement vertritt er eine klare Position: „Herdenschutzmaßnahmen sind in unserem alpinen Gebiet einfach nicht möglich. Zudem ist der Wolf ein extrem schlaues Tier, das sich nicht von einem Zaun von seiner Beute fernhalten lässt", verdeutlicht Gahr.
Derzeit muss man mit den Herdenschutzmaßnahmen vorliebnehmen, um seine Tiere in Sicherheit zu wissen, denn es sind noch keine anderen Möglichkeiten zum Schutz gegeben.


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