Chancengleichheit für den ländlichen Raum

Seit 2013 ist Alois Margreiter Abgeordneter zum Tiroler Landtag und setzt sich dort mit aller Kraft für die ländlichen Regionen ein. Seit kurzem ist er – zusätzlich zu den Bereichen Gemeinden und Raumordnung – als Bereichssprecher für den ländlichen Raum zuständig.

10.10.2019


Dank seiner langjährigen politischen Tätigkeit bringt Alois Margreiter die notwendige Erfahrung mit, um die Herausforderungen des ländlichen Raums zu kennen. In seiner Funktion als Landtagsabgeordneter, aber auch als Bürgermeister einer kleinen ländlichen Gemeinde setzt er sich insbesondere dafür ein, dass die Bevölkerung im ländlichen Raum den gleichen Lebensstandard haben muss wie im städtischen Bereich. Um das zu erreichen, hat Margreiter sich mehrere Schwerpunkte gesetzt.

Öffentlicher Nahverkehr
Mobil zu sein ist ein zentrales Bedürfnis für den Menschen und derzeit vor allem für den ländlichen Raum eine große Herausforderung. „Im Inntal ist der Personnennahverkehr mittlerweile gut ausgebaut. Ein Problem gibt es in den Seitentälern. Hier muss intensiv nach Lösungen gesucht werden, damit nicht jede Familie ein Zweitauto braucht. Auch die Finanzierung des Schülerverkehrs muss dringendst verbessert werden", betont Margreiter, der im öffentlichen Verkehr enormes Potenzial sieht.

Medizinische Versorgung
In den nächsten zehn Jahren wird mehr als die Hälfte der derzeit rund 1800 in Österreich niedergelassenen Landärztinnen und Landärzte mit Kassenverträgen, davon 99 in Tirol, in Pension gehen. „Die Sicherung der Landarztpraxen darf nicht zu einem Wettbieten der Gemeinden um die besten Konditionen führen", so Margreiter. Er fordert steuerliche Erleichterungen und kreative Lösungen bei der Übergabe von Praxen. Außerdem brauche es unbedingt Änderungen im Abrechnungssystem, damit Patienten wieder mehr zum Hausarzt gehen und nicht Tag und Nacht wegen jeder Kleinigkeit die teureren Spitalsambulanzen aufsuchen.

Wegenetz und Breitband
Dank des im Tiroler Landtag beschlossenen Infrastrukturprogramms in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro soll die Sanierung und die Erhaltung des niederrangigen Straßennetzes in den nächsten fünf Jahren unterstützt werden. Margreiter dazu: „Straßen und Wege sind die Lebensadern im ländlichen Raum. Um diese zu erhalten, brauchen die Gemeinden die größtmögliche Unterstützung durch Land und Bund!" Die Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung mit zukunftsfähigen Breitbandnetzen und -diensten ist und bleibt ein prioritäres Vorhaben für die zukünftige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Landes. „Wir müssen den Breitbandausbau bis in die letzten Gemeinden und Weiler voranbringen", meint Margreiter in Hinblick auf die Chancengleichheit für Landbewohner.

Soziales
Auch im Sozialbereich sieht Margreiter allerhand Verbesserungspotenzial: „Ich denke da z. B. an die vielen Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Das muss noch besser gefördert werden, weil genau diese Leute das System aufrechterhalten. Das heißt, dass Sozialsprengel noch besser unterstützt und die unteren Stufen des Pflegegeldes (das zwingend den Pflegenden zusteht) deutlich erhöht werden müssen! Das gleiche gilt für Eltern, die bei Kleinkindern auf eine externe Kinderbetreuung verzichten, auch diese gehören in Anlehnung an das Berndorfer Modell finanziell unterstützt!"


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