Umweltfreundliche Energiegewinnung als Erfolgsrezept gegen Klimawandel

Der Kampf gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen ist heute ein weltweit anerkanntes und geteiltes Ziel zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen.

23.09.2019


„Die Steigerung der Energieeffizienz und der Umstieg auf erneuerbare Energien sind die wichtigsten Hebel, um eine Reduktion der Treibhaus-Emissionen zu erreichen, eine höhere Wertschöpfung im Inland zu erzielen und unser Energiesystem zukunftsfähig zu machen", so LK-Präsident Josef Hechenberger, der kürzlich gemeinsam mit Ministerin a. D. Elisabeth Köstinger bei der Neueröffnung von „Selina photovoltaic" in Reith im Alpbachtal dabei war. „Fast täglich ist vom Klimanotstand die Rede. Die Förderung alternativer Methoden zur Energiegewinnung im privaten und öffentlichen Sektor muss daher weiterhin vorangetrieben und in den Regionen verankert werden", so Hechenberger weiter. Und dabei gerät für Hechenberger immer mehr die Verwendung fossiler Brennstoffe ins Fadenkreuz. „Die Sonnenenergie hat ein Riesenpotenzial, das es zu nutzen gilt." Wenn man das Jahresbudget des Landes Tirol mit rund 3,7 Milliarden Euro im Blick habe, müssten davon 2,2 Milliarden Euro für Gas und Öl verwendet werden.
„Da können wir unsere Erfahrung einbringen", meint der Reither Josef Huber, der sich seit 2011 mit Photovoltaik-Anlagen beschäftigt und nun neben dem Sitz von „selina photovoltaik" am Stubenring in Wien ein Gemeinschaftsbüro in Reith eröffnete. Erfahrung habe man bei Großanlagen für Industrie und Gewerbe ebenso wie im landwirtschaftlichen Bereich. Leiter der Niederlassung Tirol ist sein Bruder Thomas, als Partnerfirma bot sich in Reith Baumeister Stefan Müllner an. „Wir können mit unseren Anlagen jährlich mehr als 35.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen und somit die elektrische Energie für mehr als 10.000 Haushalte nachhaltig erzeugen", zeigt Josef Huber auf. Rund 130.000 Photovoltaik-Module würden dafür eingesetzt. Stolz ist er auf ein Großvorhaben für eine Getränkefirma in Edelstal im Burgenland, das vor wenigen Monaten abgeschlossen wurde.
„Aber auch in Tirol haben wir in diesem Metier etliche Herzeige-standorte", betont Huber. Mit 25 Leuten schaffe man die dafür notwendigen Dienstleistungen. Ein großes Anliegen sind Köstinger neue gesetzliche Rahmenbedingungen. Ein Ausbaugesetz müsse so schnell wie möglich beschlossen werden. „Klimaschutz funktioniert nur, wenn wir von fossiler Energie Abstand nehmen", so Köstinger im Rahmen ihres Besuches in Reith.
„Damit der Umstieg nicht zur Belastung wird, müssen Anreize und passende Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Zukunft der Region ist die Zukunft des Klimaschutzes", betont Hechenberger.

Fotos:
Elisabeth Köstinger ist die zuständige Ministerin a. D. für erneuerbare Energien. Kürzlich besuchte sie gemeinsam mit LK-Präsident Josef Hechenberger die Firma Selina Photovoltaic und die Photovoltaikanlage am Dach des Bauernhofes von Leonhard Thaler in Reith i. A.

Aus der Region, für die Region: Das Team von Selina Photovoltaic will künftig mit viel Know-how die Gewinnung erneuerbarer Energie in der Region fördern. LK-Präsident Josef Hechenberger im Gespräch mit Josef Huber.

Besichtigung der Photovoltaikanlage der Fa. Achleitner in Radfeld. Franz Achleitner erklärt LK-Präsident Josef Hechenberger seine Beweggründe für die Errichtung der Anlage und die Vorteile, die er in der erneuerbaren Energie sieht.


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