Hermann Gahr: Starke Stimme für unser Land

Hermann Gahr ist mit Leib und Seele Politiker, er kennt sein Handwerk wie kaum ein anderer und blickt auf einen enormen Erfahrungsschatz. Fleiß und Engagement sind nur zwei Eigenschaften, die man mit Hermann Gahr verbindet. Sein Einsatz für die Menschen und den ländlichen Raum sind unermüdlich. Am 29. September kandidiert Hermann Gahr als Spitzenkandidat im Wahlkreis Innsbruck-Land und Schwaz.

12.09.2019


Was waren Ihre größten Erfolge in der vergangenen Gesetzgebungsperiode?

Gahr: Ein wichtiges Projekt der Bundesregierung unter Sebastian Kurz war der Familienbonus Plus. Seit Jänner 2019 werden Menschen ab einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.700 Euro, die arbeiten und Kinder haben, entlastet. In Tirol profitieren 121.911 Kinder von der Steuerentlastung. Auch Landwirte, die Einkommenssteuer zahlen, haben einen steuerlichen Vorteil. Dies betrifft vor allem Nebenerwerbslandwirte, das sind rund 80 Prozent aller bäuerlichen Betriebe in Tirol. 1.500 Euro netto pro Kind im Jahr ist eine Summe, mit der Familien wirklich etwas anfangen können.
Darüber hinaus schafft seit 1954 Österreich heuer erstmals ein Nulldefizit und plante sogar einen Budgetüberschuss. Das hat die Bundesregierung unter Kanzler Kurz ohne neue Steuern geschafft. Wir haben die Schuldenpolitik der letzten 60 Jahre beendet, im System und nicht bei den Menschen gespart und die Weichen für eine Steuerreform gelegt.

Was bewegt derzeit in Sachen Landwirtschaft?
Gahr: Pünktlich vor der Almsaison einigte man sich noch auf den Aktionsplan sichere Almen. Konkret wurde die Präzisierung des § 1320 ABGB beschossen, zusätzlich wurde ein Verhaltenskodex für Almbesucher, ein Ratgeber für Landwirte sowie eine Präzisierung der Tierhalterhaftung abgesegnet. Mit diesem Paket soll es Klarheit für alle Almbesucher sowie für die heimischen Bauern geben. Gerade für das Tourismusland Tirol ist dieser Beschluss von großer Bedeutung. Ein friedliches Miteinander ist im Sinne aller Beteiligten.
Das Freihandelsabkommen Mercosur lässt derzeit niemanden kalt. Laut derzeitigem Stand sollen bis zu 100.000 Tonnen Rindfleisch zollfrei in die EU geliefert werden. Sebastian Kurz sprach sich ganz klar gegen das Abkommen mit Südamerika in dieser Form aus. Er betonte mehrmals, dass Mercosur derzeit nur Nachteile für Österreich bringen würde. Ich setze mich schon lange gegen das geplante Abkommen ein. Es würde für heimische Bauern nur Nachteile mit sich bringen. Mit welchen Methoden in Südamerika und speziell in Brasilien Flächen für die Tierhaltung generiert werden, sieht man derzeit im Amazonas. Große Teile des Regenwaldes stehen in Flammen. Wir können so etwas nicht unterstützen, die grüne Lunge der Erde brennt gerade und es wird weiterhin über Abkommen mit Brasilien gesprochen. Das ist völlig unverständlich. Mercosur ist ein wahrer Klimakiller und nicht tragbar.

Und was können wir hier in Tirol zum Klimaschutz beitragen?
Gahr: Jeder von uns kann aktiv zum Klimaschutz beitragen. Bei jedem Griff in das Supermarktregal trifft man eine Entscheidung. Heimisch kaufen ist der beste Klimaschutz, so unterstützt man die heimischen Bäuerinnen und Bauern und entscheidet sich klar gegen lange Transportwege und fragwürdige Produktionsbedingungen. Die Erzeugnisse unserer Bauern haben eine ausgezeichnete Qualität und genau diese Lebensmittel müssen etwas wert sein, deswegen müssen wir unseren Tiroler Weg weitergehen und in Zukunft noch mehr auf die Vermarktung von regionalen Produkten setzen.

Was sind Ihre Projekte für die kommenden fünf Jahre im Parlament?
Gahr: Eines ist klar: Der ländliche Raum und die bäuerliche Landwirtschaft brauchen weiterhin eine starke Stimme, um in Wien Gehör zu finden. Die Themen reichen derzeit von der Rückkehr der großen Beutegreifer bis hin zur Landärzte- und Hausapothekenproblematik. Die Anliegen der Menschen in Tirol sind sehr vielfältig. Tirol darf nicht im Verkehr untergehen. Es braucht Mut und eine klare Postition um die Verkehrsbelastung erträglich zu gestalten und unser lebenswertes Tirol zu erhalten. Dafür will ich mich auch weiterhin einsetzen.

Zur Person
Geboren am 15. Juli 1960
Verheiratet; zwei Kinder
Aus- und Weiterbildung: Volks- und Hauptschule, Landwirtschaftliche Fachschule, Kaufmännische Lehre, berufsspezifische Kurse, Seminare und Lehrgänge (Marketing, Verkaufsförderung, Unternehmens- und Personalführung, u. a. Raiffeisen Akademie)

Funktionen und Beruf:
1978 bis 1980: Lehrausbildung
1981 bis 1990: Marktleiter und Geschäftsführer im Raiffeisen-Warenbereich
1991 bis heute: Landwirtschaftskammer Tirol - Referat Maschinenring
Mit 50 % Landesgeschäftsführer der Tiroler Maschinen- und Betriebshilferinge
Seit 2001: Obmann Bioenergie Tirol
Seit 2014 Obmann Forum Land Tirol und Schwaz
1999 bis heute: Abgeordneter zum Nationalrat

Mein Weg:
Ständig lernen und Neues tun. Verlässlich und zielstrebig. Zugesagtes wird umgesetzt.

Stärken und Anliegen:
Teamarbeit und Netzwerken
Menschen motivieren und überzeugen
Fachwissen und Botschaften positiv vermitteln
Neue Projekte initiieren und umsetzen
Umweltthemen und Bioenergie
Soziales Verständnis fördern und einfordern

Vereine und Sonstiges:
Mitglied bei Feuerwehr und Schützen
Rotholzer Absolventenverein
ÖAV
„Wax & Wiach" Fritzens
VW Käfer Club

Meine politischen Ziele
1. Mehr Chancen für die bäuerlichen Familienbetriebe in Tirol ... weil wir unsere Bauern brauchen und sie trotz erschwerter Bedingungen beste regionale Produkte liefern. Täglich.
2. Mehr Sicherheit im täglichen Leben ... weil Sicherheit ein wichtiges Grundbedürfnis ist.
3. Mehr Infrastruktur für den ländlichen Raum
... weil Tirols Kraft in den Regionen liegt und die Menschen gleichwertige Lebensbedingungen in Land und Stadt brauchen.
4. Mehr Solidarität in der Pflege ... weil der Mensch und nicht die Leistbarkeit im Zentrum stehen soll

Stärken Sie den bäuerlichen Kandidaten im Wahlkreis Innsbruck-Land und Schwaz und geben Sie am 29. September HERMANN GAHR Ihre Vorzugsstimme!


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