Tirol und Südtirol gehen gemeinsamen Weg

Vergangene Woche ging im Schloss Tirol in Dorf Tirol bei Meran eine gemeinsame Regierungsklausur der Landesregierungen von Tirol und Südtirol über die Bühne.

12.09.2019


Tirols LH Günther Platter zieht eine positive Bilanz über die Klausur in Meran: „Tirol und Südtirol haben sich schon bisher in einem regen Austausch befunden. Weil unsere Länder bei vielen Problemstellungen und Vorhaben ähnliche Lösungsansätze und Zugänge verfolgen, wollen wir bei einigen Themen – sei es Verkehr, Seniorenbetreuung oder Naturgefahrenmanagement – künftig noch enger kooperieren." Im Fokus standen grenzüberschreitende Vorhaben und Maßnahmen vom Kampf gegen den Transitverkehr bis hin zur gegenseitigen Anerkennung von Bildungsabschlüssen, die sich in einer neun Punkte umfassenden Absichtserklärung beider Landesregierungen wiederfinden.

Sicherstellung der tierärztlichen Versorgung
Süd-, Ost- und Nordtirol kämpfen seit geraumer Zeit gegen den Tierätzemangel im alpinen Raum. Es wird befürchtet, dass sich der Mangel in Zukunft weiter verstärken wird: „Im Wissen um diese Entwicklung müssen wir ehestmöglich handeln, um die tierärztliche Versorgung in Tirol sicherzustellen", ist der für Veterinärwesen zuständige LHStv. Josef Geisler überzeugt. Dementsprechend einigten sich Tirols und Südtirols Regierungen darauf, auf Basis der bereits in Arbeit befindlichen Machbarkeitsstudie für einen auf der UMIT initiierten Studiengang für bis zu 25 Studierende die Finanzierung als auch Stipendienmodelle für Studierende aus Tirol und Südtirol zu entwickeln. Eine solche Ausbildung solle vor allem durch eine Kooperation mit regional angesiedelten Tierarztpraxen und -kliniken erfolgen.

Überregionales Naturgefahrenmanagement
Konkrete Maßnahmen konnten die Landesregierungen auch im Naturgefahrenmanagement planen. „Naturkatastrophen und Unwetterereignisse machen an geographischen Grenzen nicht Halt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns bestmöglich gemeinsam auf solche Ereignisse vorbereiten. Vor allem dem grenzüberschreitenden Katastrophenschutz gilt oberste Priorität", verweist der ebenso für Sicherheit zuständige LHStv. Josef Geisler auch auf das Schneechaos im Jahr 2019 auf dem Brenner. „Daher haben wir uns darauf verständigt, dass wir eine gemeinsame Einsatzzentrale am Brenner errichten, um bei zukünftigen Ereignissen schnell auf diese Räume zugreifen können."
Dazu beschloss die Tiroler Landesregierung in ihrer Regierungssitzung den Ankauf des „alten Zollwachegebäudes" am Brenner zu einem Kaufpreis von 1,4 Millionen Euro. „Bereits jetzt steht das Gebäude im Zeichen der Sicherheit – die Grenzmanagementmaßnahmen der Exekutive sind dort angesiedelt. Künftig soll dort auch das gemeinsame Naturgefahrenmanagement angesiedelt sein. Wir streben eine gemeinsame Nutzung der Katastrophenschutzbehörden sowie Einsatzorganisationen an", betont LH Platter, dass das Gebäude für beide Landesteile als Ort für grenzüberschreitende Sicherheit, Unterkunft, Projekte, Schulungen und Einsätze zur Verfügung stehen wird.

Foto: Tirols LH Günther Platter und Südtirols LH Arno Kompatscher mit den jeweiligen Landesregierungen. LHStv. Josef Geisler setzte sich vor allem für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum inklusive des Naturgefahrenmanagements ein.


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