Gahr: Gutes Miteinander auf den Almen

„Wer sich in der freien Natur bewegt, muss sich auch über die möglichen Gefahren bewusst sein", sagt der Tiroler ÖVP-Abgeordnete Hermann Gahr.

04.07.2019


Im Justizausschuss wurde vergangene Woche das Haftungsänderungsgesetz 2019 beschlossen, das Teil des Aktionsplans „Sichere Almen" ist. Voraus ging dem Gesetz eine tödliche Begegnung zwischen einer Kuh und einer deutschen Urlauberin auf einer Tiroler Alm. Der Bauer wurde in erster Instanz zu einer Zahlung von knapp einer halben Million Euro verurteilt.
Gerade in den vergangenen Jahren kam es sehr häufig zu Kuhattacken, erst vergangene Woche wurde eine 72-Jährige Einheimische von einer Kuh zu Boden gestoßen.
Tourismus lebt auch von Almwirtschaft
„Gemeinsam mit der Landwirtschaft und dem Tourismus wurde dieser Aktionsplan noch von Bundesministerin Elisabeth Köstinger verhandelt. Ich bin sehr froh, dass es trotz der derzeitig politisch schwierigen Situation noch zu einem Beschluss kommt. Mein Dank gilt hier allen Beteiligten", sagt Gahr. Viele Bauern stehen vor dem Almauftrieb oder haben ihre Tiere bereits auf den heimischen Almen, deswegen brauchen die Landwirte Rechtssicherheit und Klarheit.
„Gerade für das Tourismusland Tirol ist dieser Beschluss von großer Bedeutung. Viele Bauern betreiben selbst Jausenstationen und leben somit auch vom Tourismus. Ein friedliches Miteinander ist daher im Sinne aller Beteiligten", so der Tiroler.
Eigenverantwortung im Fokus
Zusätzlich zur Präzisierung des § 1320 ABGB gibt es auch einen Verhaltenskodex für Almbesucher, einen Ratgeber für Landwirte und eine Präzisierung der Tierhalterhaftung. „Mit diesem Paket soll es Klarheit für alle Almbesucher sowie für die heimischen Bauern geben", präzisiert Gahr.
Der Tiroler spricht aber noch einmal gezielt die Eigenverantwortung der Freizeitsportler an. „Allen Almbesuchern muss bewusst sein, dass es in der Natur auch Gefahren gibt. Besonders wenn man mit Weidetieren in Kontakt kommt, ist Vorsicht geboten. Die Alm ist kein Streichelzoo, deswegen sollte man nie Tiere streicheln oder füttern. Hunde sind immer an der Leine zu führen und man sollte einen großen Bogen um Mutterkühe machen, diese beschützen ihre Kälbchen. Mit der Änderung des Gesetzes bin ich zuversichtlich, dass wir diesen Sommer ein gutes Miteinander mit Respekt und Verantwortung erleben werden", schließt NR Gahr.


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