Wildbach für Roppener keine Gefahr mehr

Der Leonhardsbach (Gemeinde Roppen) gilt als einer der gefährlichsten Wildbäche des Oberen Inntals. Um Sicherheit zu gewährleisten, setzt die WLV derzeit Schutzmaßnahmen zur Sicherung der Roppener um.

26.06.2019

Noch bis 2030 soll der Bau von Sicherheitsmaßnahmen um den Leonhardsbach dauern. Einen ersten Teilerfolg konnte die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) jedoch bereits verzeichnen: Die Sanierung der Geschieberückhaltesperre im Unterlauf sowie die Sanierung und Neuerrichtung eines großen Teils der Konsoldierungsstaffelung konnten abgeschlossen werden.

Sicherheit für Roppen
„Der Leonhardsbach ist ein schlafender Riese, von dem bisher eine große Gefahr ausging", verdeutlicht Roppens Bürgermeister Ingo Mayr die Dringlichkeit der Bauarbeiten. In der Vergangenheit gab es immer wieder verheerende Naturereignisse, die von dem Wildbach ausgingen. Laut Daniel Kurz, Gebietsbauleiter der WLV, sei in den letzten hundert Jahren jedoch ständig an der Sicherung des Bachs gearbeitet worden: „Die alten Schutzbauten können den gegenwärtigen Belastungen aber nicht mehr standhalten. Aus diesem Grund werden sie saniert und an die neuesten technischen Standards angepasst." Eine Kombination aus sanierten Baubeständen und neuen Schutzmaßnahmen soll die Gemeinde Roppen mit über 40 gefährdeten und 18 in der roten Zone liegenden Gebäuden und die angrenzende Trasse der Bundesbahn vor weiteren Schäden bewahren.

Zusammenarbeit für Schutz
Zur Finanzierung auf Bundesebene hat Nationalrat Hermann Gahr so einiges beigetragen: „Wir müssen alle an einem Strang ziehen, um die notwendigen Mittel für die Sicherheit der Bevölkerung zur Verfügung stellen zu können." Gemeinsam Sicherheit zu schaffen sei auch das Ziel der WLV, so Sektionsleiter Gebhard Walter.
LHStv. Josef Geisler spricht der WLV einen besonderen Dank aus: „Die letzten Jahre haben gezeigt, dass gerade die kleinräumigen Naturereignisse immer intensiver werden. Die WLV ist im Notfall stets als Eingreiftruppe mit Sofortmaßnahmen zur Stelle."

Foto: V. l.: Nationalrat Hermann Gahr, LHStv. Josef Geisler, Roppener Bgm. Ingo Mayr, Vize-Bgm. Günter Neururer und WLV-Sektionsleiter Gebhard Walter vor der errichteten Sperre.


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