Gahr: „Sorgen der Bauern zum Wolf ernst nehmen“

„Erst kürzlich wurden zwölf Schafe in Mauls (Südtirol) von einem Wolf gerissen. Eines ist klar, die Wölfe sind nach Europa zurückgekehrt und sind gerade für Nutz- und Haustiere eine große Bedrohung", sagt ÖVP-Abgeordneter Hermann Gahr in seiner Rede zur Petition für ein wolfsfreies Tirol, die vergangenen Donnerstag im Plenum behandelt wurde.

23.05.2019

Problem für Bauern und Tourismus
„Wir müssen die Ängste und Sorgen der Bäuerinnen und Bauern ernst nehmen. Der Wolf wird zu einem immer größeren Problem für die Landwirtschaft, aber auch für den Tourismus", betont Gahr.
Wie zahlreiche Beispiele aus anderen europäischen Ländern zeigen, geben immer mehr Landwirte ihre Almwirtschaft auf. Sie verzichten darauf, ihre Tiere im Sommer auf die Almen zu treiben, da sie ihre Nutz- und Haustiere nicht schutzlos den Wölfen aussetzen möchten. Diese Situation hat auch eine große Auswirkung auf den Tourismus, denn ohne gepflegte Almen und Wälder bleiben Freizeitsportler und Touristen aus.

„Keine Panikmache, sondern Realität"
Erst vergangene Woche beschloss der Schweizer Nationalrat, dass Wölfe künftig im Zeitraum zwischen 1. September und 31. Jänner bejagt werden dürfen. Auch Gahr fordert ein Wolfsmanagement für Österreich. Dafür muss aber auf europäischer Ebene die FFH-Richtlinie geändert werden. „Der absolute Schutzstatus des Wolfes ist längst überholt. In Europa gibt es über 30.000 Exemplare. Der Wolf ist keine bedrohte Tierart mehr, ganz im Gegenteil. Jedes Wolfsrudel verdoppelt sich alle drei Jahre. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis sich auch in Tirol ein Wolfsrudel ansiedelt", führt Gahr aus.
„Das ist keine Panikmache, sondern Realität. Wir brauchen Möglichkeiten, um Wölfe entnehmen zu können. Außerdem müssen wir wolfsfreie Zonen definieren können", so der Tiroler.

Petition der Bauern aus dem Wipptal
Eine weitere Petition zeigt klar, wie sehr die Rückkehr der Wölfe die Bauern in Tirol belastet. Die Wipptaler Bauern haben eine Petition für den Schutz ihrer Haus- und Nutztiere an NR Hermann Gahr übergeben. Diese wurde bereits an Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka übergeben und kann online unterstützt werden.


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