Mehr Anforderungen für weniger Geld?

Heinz Gstir und einige Bauern der Sennereigenossenschaft Hatzenstädt luden vergangene Woche die EU-Spitzenkandidatin des Österreichischen Bauernbundes, Simone Schmiedtbauer, zu einer Besichtigung der Sennerei und anschließendem Austauschgespräch ein.

16.05.2019

„Es ist uns wichtig, dass Schmiedtbauer sieht, wie wir hier in Tirol unterwegs sind, und es ist uns auch wichtig, dass wir ihr direkt unsere Anliegen mit nach Brüssel geben", so die Bauernschaft vor Ort. Schmiedtbauer nahm die Einladung an und besuchte am vergangenen Samstag die Biosennerei gemeinsam mit LK-Vizepräsidentin Ök.-Rätin Helga Brunschmid und Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl. Seit 1990 bewirtschaften die 43 Mitglieder der Sennereigenossenschaft ihre Bergbauernhöfe nach den strengen Richtlinien des Ernte-Verbandes. Als klassische Tiroler Kleinsennerei erzeugt die Sennerei Emmentaler und Bergkäse in höchster Qualität. Bestes Quellwasser, biologisch erzeugte Vorzugsmilch (silofrei), Naturkälberlab und Salz, das sind die Zutaten, die verwendet werden.
Im Anschluss an eine Führung durch die Sennerei, wo Heinz Gstir den Produktionsvorgang erklärte, nahm sich Schmiedtbauer die Zeit, um sich bei einer kleinen Käseverkostung mit den anwesenden Bäuerinnen und Bauern über aktuelle Anforderungen und Entwicklungen auf EU-Ebene auszutauschen. „Es darf nicht passieren, dass die Landwirtschaft im Berggebiet bei den Neuverhandlungen zur GAP unter die Räder kommt, deswegen brauchen wir eine starke Stimme, die weiß, was uns Bauernfamilien bewegt", so die Bauern zu Schmiedtbauer. Schmiedtbauer bezog klar Stellung und verstärkte die Anliegen der Bauernschaft: „Es kann nicht sein, dass wir immer noch mehr Anforderungen für immer noch weniger Geld erfüllen sollen. Ich werde mich dafür stark machen, dass unsere kleinstrukturierte Berglandwirtschaft neben den Agrargroßkonzernen nicht untergeht. Gerade wenn ich sehe, welch qualitativ hochwertigen Produkte hier naturnah produziert werden, muss es uns auch in Zukunft gelingen, dass sich die Qualität von der Masse am Weltmarkt auch preislich abhebt und dass der Mehrerlös auch direkt beim Bauern landet. Dafür und für den Abbau von Bürokratie möchte ich mich stark machen", so Schmiedtbauer abschließend.

Foto: Schmiedtbauer im Gespräch mit Heinz Gstir.


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