Tiroler Almschutzgesetz steht vor Erweiterung

Das Verhalten gegenüber Almvieh soll gesetzlich geregelt werden.

11.04.2019

Am Freitag vergangener Woche schickte die Bundesregierung die Novelle des ABGB in Begutachtung. Konkret sollen die Eigenverantwortung für Freizeitnutzer der Almen gesetzlich verankert und die Rechtssicherheit für Tierhalter gestärkt werden. „Der Bund hat äußerst schnell im Sinne der Almwirtschaft reagiert", dankt Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bundesministerin Elisabeth Köstinger für ihren persönlichen Einsatz. Wichtig sei für die heimische Almwirtschaft jedoch auch die Änderung des Tiroler Almschutzgesetzes, dessen Entwurf die Landesregierung fertiggestellt hat.

Warnschilder und Bewusstseinspflicht
Das Almschutzgesetz soll in mehreren Punkten erweitert werden: Einerseits will man die Eigenverantwortung der Erholungssuchenden mithilfe von Verhaltensregeln auf der Alm festigen, andererseits wird eine verpflichtende Kennzeichnung von Weiden mit Mutterkuhhaltung gefordert. „Die Kennzeichnung der Mutterkuh-Weiden halte ich für unproblematisch. Bisher wurde diese Maßnahme in der Praxis bereits weitläufig eingesetzt", erläutert LHStv. Geisler: „Einen wesentlich größeren Teil zur Sicherheit auf der Alm trägt die verpflichtende Eigenverantwortung der Freizeitnutzer bei." Sei man über die Gefahren auf der Alm aufgeklärt und wisse, wie riskante Situationen zu vermeiden sind, könne man sich auch als Laie auf der sicheren Seite wähnen.

Verhaltensregeln auf der Alm
Im Allgemeinen dreht sich die geplante Gesetzeserweiterung rund um die Bewusstseinsbildung. Die Rücksichtnahme auf den Almbetrieb und das Weidevieh wären genauso verpflichtend wie die Einhaltung von Wegen und die Konfliktvermeidung zwischen mitgeführten Tieren und Almvieh.„Die Änderung des Tiroler Almschutzgesetzes würde die Bauern enorm erleichtern", ist sich Josef Geisler sicher: „Man muss die Alm als eigenständigen Lebensraum sehen und als Wirtschaftsraum, mit dem die Bauern ihren Lebensunterhalt verdienen. Wir können nicht mehr Tierwohl fordern, ohne eine (rechts-)sichere Alpung gewährleisten zu wollen."


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