LAbg. Kaltenhauser: „Wert geben, was Wert hat“

„Die Bevölkerung ist sich im Falle des Kuh-Urteiles einig: Es ist praxisfremd und untragbar. Und es gilt, rasch und zum Wohle der Almbauern zu handeln", findet LAbg. Kathrin Kaltenhauser klare Worte. Bereits vergangene Woche tagte der runde Tisch im Innsbrucker Bauernbundhaus, wo wichtige Maßnahmen für die heimischen Bauern erarbeitet wurden. Eine der wichtigsten Maßnahmen ist dabei die Stärkung der Eigenverantwortung.

07.03.2019

Gesetzliche Eigenverantwortung
„Die Welt, in der wir leben, ist medial stark vernetzt und die Existenz unserer heimischen Landwirtschaft zunehmend von der Akzeptanz der Gesellschaft abhängig", so LAbg. Kathrin Kaltenhauser. „Ich bin sehr froh, dass LH Günther Platter, Bauernbundobmann LHStv. Josef Geisler und LK-Präsident Ing. Josef Hechenberger so rasch gehandelt und ein umfassendes Maßnahmenpaket für unsere Almbauern ausverhandelt haben", freut sich Kaltenhauser. „Justiz- und Landwirtschaftsministerium erarbeiten schärfere Bestimmungen für das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch, hier liegt bereits die Zusage von Bundeskanzler Sebastian Kurz vor, und das Tiroler Almschutzgesetz wird um notwendige Regelungen erweitert. Wichtig ist mir jedoch dabei, dass die Eigenverantwortung gesetzlich verankert wird", so Kaltenhauser. „Es kann und darf nicht im Sinne unserer Gesellschaft sein, dass unsere Bauern immer weniger werden – und das passiert schleichend, wenn der Druck von allen Seiten zu groß wird, sei es durch existenzgefährdende Schadenersatzforderungen, überbordende Bürokratie, die Rückkehr des Beutegreifers Wolf, und, und, und. Immerhin sichert die heimische Landwirtschaft doch unsere Lebensgrundlagen. Wollen wir das Kulturgut, den Beruf und die bäuerliche Rohstoff- und Lebensmittelproduktion für unsere Gesellschaft sicherstellen, braucht es eine Trendwende! Heimische Landwirtschaft ist greifbare Lebensqualität, Halt, Orientierung und Unabhängigkeit für jeden von uns", so Kaltenhauser.

Werbung und Handel verpflichten
„Wenn wir von Verantwortung und Eigenverantwortung reden, so ist das natürlich Aufgabe der Wanderer auf heimischen Almen, jedoch müssen diese Verantwortung auch Handelsketten und die Werbeindustrie übernehmen", mahnt Kaltenhauser ein: „Wenn in Werbespots gezeigt wird, wie Menschen in unmittelbarer Nähe einer Kuhherde sitzen oder gar mit einem sprechenden Schwein kommunizieren, dann ist das nicht nur realitätsfremd, sondern widerspricht jedem Fünkchen von Hausverstand und ist vor allem auch gefährlich", zeigt Kaltenhauser die Zusammenhänge auf. „Es geht letztendlich jedoch auch darum, dem Wert zu geben, was Wert hat."


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