TIWAG startet neuen Sonnenstromspeicher

Die TIWAG bringt einen virtuellen Speicher für alle Betreiber von privaten Photovoltaikanlagen mit einer maximalen Leistung von 5 kWp auf den Markt.

07.02.2019

Damit kann der überschüssige Strom rund um die Uhr in das öffentliche Netz eingespeist und später wieder abgerufen werden. Das Land gewährt eine Anschubförderung in voller Höhe der Kosten im ersten Jahr.

Effizientere Nutzung der Sonnenergie
„Bis zum Jahr 2050 will Tirol energieautonom sein und sich weitgehend selbst mit heimischer, erneuerbarer Energie versorgen. Strom wird zukünftig der mit Abstand bedeutendste Energieträger sein. Der Sonnenenergie kommt dabei neben der Wasserkraft eine tragende Rolle zu", erklärt Energiereferent und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler. #
Beträgt der Stromanteil an der produzierten Energie derzeit etwas mehr als 20 Prozent, werden es künftig 50 bis 60 Prozent sein. Davon soll ein Fünftel bis ein Viertel von der Sonne kommen. Dazu muss Tirol nicht nur die Wasserkraft, sondern vor allem auch die Photovoltaikanlagen massiv ausbauen.
„Tirol verfügt mit seinen Pumpspeicherkraftwerken über erhebliche Speicherkapazitäten. Mit dem neuen innovativen Speichermodell der TIWAG, das auch allen Tiroler Energieversorgungsunternehmen und deren Kunden offensteht, wird eine Photovoltaikanlage am eigenen Hausdach noch attraktiver. Der Eigenverbrauchsgrad lässt sich ohne technische Maßnahmen auf 100 Prozent erhöhen", so Geisler.
Durch die garantierte Abnahme kann die eigene Anlage künftig optimal ausgenutzt werden: Die TIWAG übernimmt und speichert den überschüssigen Strom ‚virtuell'. „An langen, sonnigen Tagen kann der selbst produzierte Ökostrom des Kunden gegen eine monatliche Grundgebühr in unseren Sonnenstromspeicher eingespeichert werden und, wenn er gebraucht wird, wieder aus dem Speicher bezogen werden. Konkret wird der Strom dabei in unseren natürlichen Speichern zwischengelagert bzw. die Leistung anderer Kraftwerke vorübergehend reduziert. Dieses System ist umweltschonend und nachhaltig", ergänzt TIWAG-Vorstandsdirektor Thomas Gasser.

Befristete Förderaktion des Landes
Die TIWAG bietet in einem ersten Schritt vier verschiedene Speicherpakete mit 1.500, 2.000, 2.500 und 3.000 kWh auf eine Laufzeit von einem Jahr an. Eine durchschnittliche private Photovoltaikanlage mit 5 kWp erzeugt jährlich im Schnitt rund 5.000 kWh Strom. Als Impuls zur Einführung des neuen Speichermodells und zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen übernimmt das Land Tirol im ersten Jahr die Kosten für die „virtuelle" Speicherung des Sonnenstroms. Die Auszahlung erfolgt dabei in drei Tranchen über die Jahresverbrauchsabrechnung.
Weiterhin fördert die TIWAG die Neuerrichtung von PV-Anlagen < 5 kWp mit bis zu 400 Euro. „Die Förderung der erneuerbaren Energieträger, der Wärmepumpentechnologie sowie der E-Mobilität ist neben dem ökologisch verträglichen Ausbau der heimischen Wasserkraft ein wichtiges Standbein unserer Energiestrategie. Mit einer jährlichen Erzeugung von rund 600.000 kWh PV-Strom ist die TIWAG schon jetzt ein großer Produzent von Sonnenstrom", so Gasser.

TIWAG fördert mehr Energieeffizienz
Mit insgesamt 4,7 Mio. Euro unterstützt die TIWAG auch 2019 wieder verschiedene Maßnahmen für mehr Energieeffizienz. Ein entsprechendes Impulspaket wurde wieder aufgelegt. So wird etwa die Umrüstung des Heizsystems auf umweltfreundliche Wärmepumpen mit 300 Euro gefördert. Der Ausbau der E-Mobilität bleibt ein weiterer, wichtiger Schwerpunkt. Schon jetzt betreibt die TIWAG mit über 200 öffentlich zugänglichen Ladepunkten die größte Ladeinfrastruktur Tirols.
Alle Maßnahmen und Förderungen des neuen TIWAG-Energieeffizienzpakets gibt es unter www.tiwag.at

Foto: LHStv. Josef Geisler und TIWAG-Vorstandsdirektor Thomas Gasser (re.) präsentieren ein Pilotprojekt für eine noch effizientere Nutzung der Sonnenergie in Tirol.


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