Geisler: Herausforderung ist zugleich auch Chance

Die Wintertagung 2019 griff wieder die heißen Eisen der Land- und Forstwirtschaft auf und schlug die inhaltlichen Pflöcke für das agrarpolitische Jahr ein. Klimawandel und Brexit sind nur zwei Herausforderungen, die die Landwirtschaft und das menschliche Ernährungssystem zur Anpassung zwingen. Der Titel der diesjährigen Tagung lautete: „Wer ernährt die Welt? Wer verzehrt die Welt? Wer erklärt die Welt?“

07.02.2019

Bereits zum fünften Mal machte die Wintertagung in Tirol Station. Forum-Land-Landesobmann NR Hermann Gahr war von Anfang an in die Planungen eingebunden und freute sich über einen gelungenen Tag in Rotholz: „Bei dieser Fachtagung soll ein Bogen gespannt werden von internationalen Entwicklungen über die europäische Landwirtschaftspolitik bis zum Beitrag des Berggebietes zur Ernährung und Landwirtschaft." Ein besonderer Diskussionspunkt war heuer das Thema Regionalität und Kennzeichnung regionaler Produkte. LHStv. und Bauernbundobmann Josef Geisler referierte zum Thema „Herausforderung Lebensmittelproduktion im Alm- und Berggebiet", dazu meinte er: „Auch wenn der Erhalt des kulinarischen Erbes für uns eine Herausforderung darstellt, so müssen wir gleichzeitig auch die Chancen darin erkennen und nutzen." Geisler verwies auf einen Redebeitrag beim Agrarpolitischen Auftakt am Vortag in Wien, in dem Werbeexperte Markus Gull betonte: „Wir essen das, was wir sein wollen." Genau darin sieht Geisler die Chance: „Wir können uns mit unseren hochwertigsten, gesunden und sicheren Lebensmitteln nur durch Qualität vom Weltmarkt abheben, und daran arbeiten wir in Tirol schon seit Jahrzehnten intensiv." Diese These veranschaulichten in ihren Referaten vor allem auch Matthias Pöschl, Geschäftsführer der AMT, und Patrik Aebi, der Leiter des Fachbereichs Qualitäts- und Absatzförderung beim Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft. Er berichtete über Erfahrungen der Eidgenossen bei der Auszeichnung von Alm- und Bergprodukten. In den Diskussionen wurden die Potenziale und Grenzen regionaler Produktion und Vermarktung in der Gastronomie und im Tourismus im Alpenraum ausgeleuchtet.
Den Abschluss bildeten vorbildliche Projekte und Betriebe, die die mögliche Breite landwirtschaftlicher Produktion im Berggebiet aufzeigten, also die Chancen der Landwirte im Berggebiet vor den Vorhang holten und erklärten.

Foto: Freuten sich über viele Interessierte bei der Wintertagung in Rotholz (vlnr.): Forum-Land-Landesobmann NR Hermann Gahr, Jungbäuerin Sophia Steixner, Bundesbäuerin Andrea Schwarzmann, Bauernbundobmann LHSTv. Josef Geisler und Bauernbund-Ehrenobmann Anton Steixner.


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