Tirol ist für Situationen aller Art bestens gerüstet

Rund 500 Mitglieder der Einsatzorganisationen folgten der Einladung von LH Günther Platter und LHStv. Josef Geisler zum diesjährigen Sicherheitsempfang in der Messe Innsbruck.

07.02.2019

Wir wollen uns bei dieser Gelegenheit für die gute Zusammenarbeit und hervorragende Arbeit bedanken, die jeder und jede Einzelne für unser Land leistet", sagte LH Platter am Mittwoch vergangener Woche beim Sicherheitsempfang 2019.
„Ob Großveranstaltungen oder Naturereignisse – unsere Einsatzkräfte sind für alle Herausforderungen gerüstet. Und das ist gerade im Hinblick auf die kommende Nordische Ski-Weltmeisterschaft besonders wichtig, zu der wir rund 150.000 Gäste erwarten. Ich weiß, dass unsere Einsatzorganisationen alles geben werden, damit sie reibungslos über die Bühne läuft. Und dafür möchte ich bereits heute meinen Dank aussprechen", so der Landeshauptmann.

Tirol ist bestens vorbereitet
Sicherheitsreferent LHStv. Geisler: „Wir können in Tirol sowohl mit Naturgefahren als auch mit Großveranstaltungen umgehen. Und zwar deshalb, weil wir uns den Herausforderungen bewusst sind und Vorbereitung sowie Zusammenarbeit auf allen Ebenen großschreiben. Um höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, investiert das Land Tirol in den Schutz vor Naturgefahren genauso wie in die bestmögliche Ausrüstung und Ausbildung unserer Einsatzkräfte sowie in die Bereitstellung der notwendigen technischen Infrastruktur. Im heurigen Jahr werden wir etwa die unabhängige Zweitanbindung unserer Digitalfunkanlagen abschließen."
LH Platter erklärte: „Das Jahr 2018 war ein Jahr der Großereignisse für Tirol, auch was die Leistung der verschiedenen Einsatzorganisationen betrifft. Neben den Rad- und Kletterweltmeisterschaften waren wir Gastgeber für zwei EU-Ratssitzungen mit hohen Sicherheitsvorkehrungen. Darüber hinaus gab es zahlreiche Naturereignisse, die sämtliche Einsatzkräfte gefordert haben."

Respekt vor Einsatzkräften
46.000 ZuschauerInnen bei der Kletter-WM sowie 600.000 Menschen entlang der Strecken bei der Rad-WM – das übertraf die Erwartungen aller, so LH Günther Platter und LHStv. Josef Geisler.
„Tirol hat sich dabei von seiner besten Seite gezeigt und das ist neben den Organisationskomitees vor allem auch das Verdienst der verschiedenen Einsatzorganisation, die in professioneller Zusammenarbeit mit guter Planung und Vorarbeit einen reibungslosen Ablauf ermöglicht haben." Doch auch im Rahmen des EU-Ratsvorsitzes war das Land bestens vorbereitet für die Treffen der EU-Innen- und JustizministerInnen sowie der EU-HandelsministerInnen, die im Sommer und im Herbst über die Bühne gingen.
„Neben diesen Veranstaltungen, die weit im Voraus planbar waren, gibt es in Tirol immer wieder Naturereignisse, die eine schnelle Reaktion erforderten – wie zuletzt das Hochwasser und der Sturm in Osttirol Ende Oktober oder die Schneesituation vor zwei Wochen", so LH Platter. „Ich habe großen Respekt davor, was die verschiedenen Akteure – von der Landeseinsatzleitung und den Blaulicht- und Freiwilligenorganisationen bis hin zu Polizei und Bundesheer – hier geleistet haben."

Foto: Beim Sicherheitsempfang v. li.: Hermann Spiegl (Landesleiter Bergrettung Tirol), Markus Kostner (Landesleiter Wasserrettung Tirol), Robert Moser (Präsident Rotes Kreuz Tirol), Helmut Tomac (Landespolizeidirektor Tirol), LHStv. Josef Geisler, LH Günther Platter, LHStv.-in Ingrid Felipe, LRin Gabriele Fischer, Herbert Bauer (Militärkommandant Tirol) und Peter Hölzl (Landesfeuerwehrkommandant Tirol).


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