Kraftwerke werden weiter mit Biomasse betrieben

Biomasse-Betreiber können aufatmen: Mit einer Zweidrittelmehrheit im Nationalrat wurde der Initiativantrag zur Änderung des Ökostromgesetzes mit den Stimmen der Koalition und der NEOS beschlossen.

07.02.2019

„Das war wirklich eine Rettung in letzter Minute. Ohne diesen Beschluss müssten fast zwei Drittel aller Holzkraftwerke mit Ende 2019 schließen. Für die Umwelt und die Arbeitsplätze in der Region wäre das ein Desaster gewesen. Durch den Wegfall der Holzkraftwerke würden die Treibhaus-emissionen in Österreich um etwa drei Millionen Tonnen steigen", betont ÖVP-Abgeordneter Hermann Gahr.

Arbeitsplätze und Klimaziele sichern
Das Ökostromgesetz ist nicht nur ein wichtiger Schritt für 100 Prozent erneuerbaren Strom in Österreich, sondern auch ein Motor in den Regionen. Diese Holzkraftwerke sichern 6.300 Arbeitsplätze in Österreich und produzieren 20 Prozent des heimischen Ökostroms sowie mehr als 40 Prozent der erneuerbaren Fernwärme. In Tirol werden jährlich 161 Millionen kWh Ökostrom produziert, diese versorgen zirka 46.000 Haushalte und sichern rund 500 Arbeitsplätze.
„Wenn wir unserer Klimaziele erreichen möchten, müssen wir auf saubere und erneuerbare Energie setzen. Ein Abdrehen der Holzkraftwerke würde bedeuten, dass wir Atomstrom oder Energie aus Kohlekraftwerken aus dem Ausland importiert müssten", führt der Abgeordnete und Mitglied es Landwirtschaftsausschusses aus.

SPÖ und Liste Jetzt enttäuschen
Für Kopfschütteln sorgen die SPÖ sowie die Liste Jetzt: „Mit ist es ein Rätsel, wieso die SPÖ und die Liste Jetzt dem Antrag nicht zugestimmt haben. Mit fadenscheinigen Ausreden stellten sie Parteiinteressen über die der Bürgerinnen und Bürger. Die SPÖ stellt selbst Bürgermeister und Landeshauptleute, diese müssten wissen, wie wichtig der Erhalt der Arbeitsplätze in der Region sowie die Sicherstellung einer nachhaltigen Energieversorgung ist", sagt Gahr.

Einsatz für Osttirols Schadholz-Bauern
„Gerade nach den extremen Sturmschäden in Osttirol wäre es eine Katastrophe für die heimische Forstwirtschaft, wenn die Holzkraftwerke den Bäuerinnen und Bauern das Schadholz nicht abnehmen könnten. Der Preisverfall des Holzes würde weiter voranschreiten und einen großen Einkommensverlust für die bäuerlichen Familienbetriebe bedeuten", so der Tiroler weiter.
Dieser Beschluss ist eine Teillösung, wie Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger betonte. Die nächsten drei Jahre ist die Ökostromförderung nun gesichert. Im Rahmen des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes wird es dann eine dauerhafte Lösung für die Holzkraftwerke geben.

Foto: Nationalratsabgeordneter Hermann Gahr und Bundesministerin Elisabeth Köstinger


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