Kuenz und Riedl: Geschiebebecken rasch räumen

Wenn die Natur ihre Schleusen öffnet und in kurzer Zeit große Regenmengen niedergehen, dann können oftmals nur mehr Verbauungen und Rückhaltebecken das in Bewegung geratene Material bändigen.

31.01.2019

Die schweren Unwetter in Osttirol im Herbst 2018 haben einmal mehr bewiesen, wie wichtig vor allem Geschiebebecken sind, um Schäden für Leib und Leben zu minimieren. Um die volle Schutzwirkungen nach Unwettern schnell wiederherstellen zu können, ist deren rasche Räumung notwendig. Etwas, das durch bürokratische Hürden oft unnötig hinausgezögert wird, wie VP-Klubobmannstellvertreter Hermann Kuenz und LAbg. Florian Riedl kritisieren. Gemeinsam möchten sie deshalb auf den Bund einwirken, das Abfallwirtschaftsgesetz entsprechend zu ändern.
„Wenn ein Geschiebebecken voll ist und geräumt werden muss, dann ist laut Abfallwirtschaftsgesetz vor der Räumung eine umfassende chemische Untersuchung des abgelagerten Materials notwendig. Bis diese eingeleitet und abgeschlossen ist, vergehen oft Wochen. Zeit, in der die Schutzfunktion des Geschiebebeckens deutlich reduziert ist. Diese Prioritätensetzung ist für mich völlig verfehlt und muss dringend geändert werden", sagt Hermann Kuenz.
Auch LAbg. Florian Riedl, der beruflich tagtäglich mit dieser Materie zu tun hat, sieht akuten Handlungsbedarf: „Die Zahl der Extrem-ereignisse nimmt merklich zu. Um die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen von Muren, Hochwasser und Lawinen schützen zu können, ist die Wartung und Instandhaltung von Geschiebebecken genauso wichtig wie deren Errichtung."
Mit einem Antrag in der kommenden Sitzung des Tiroler Landtags soll nun der Druck erhöht und der Bund in die Pflicht genommen werden, hier rasch eine Gesetzesänderung vorzunehmen.


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