Für einen starken Bauernbund in einem zukunftsfähigen Europa

Am 26. Mai wählt die EU ihr Parlament neu. Als Spitzenkandidatin des Bauernbundes startet Simone Schmiedtbauer in den EU-Wahlkampf. Sie ist Bürgermeisterin und bewirtschaftet mit ihrer Familie einen Schweinemastbetrieb in der Steiermark.

31.01.2019

Vergangene Woche präsentierte Sebastian Kurz die ÖVP-Spitzenkandidaten zur EU-Wahl. „Wir wollen unseren Beitrag in der EU leisten. Auf allen Ebenen, im Rat, in der Kommission und im EU-Parlament", betonte Bundeskanzler Sebastian Kurz bei der Präsentation des Teams, das die Volkspartei in die EU-Wahl führt. Die Kandidatenliste repräsentiere „die gesamte Breite der Volkspartei", so Kurz. Trotz der Vielfalt an unterschiedlichen Persönlichkeiten, sei man sich in grundlegenden Wertefragen einig. „Wir haben ein klares Wertefundament. Wir stehen für die soziale Marktwirtschaft und haben eine Prägung aus der katholischen Soziallehre. Das ist, was unsere Geschlossenheit ausmacht."
Insgesamt wurden die ersten zehn Kandidaten der Liste der Volkspartei präsentiert. Neu sei, dass heuer nicht die Reihung auf der Kandidatenliste über den Einzug ins EU-Parlament entscheide, sondern die Zahl der Vorzugsstimmen. „Wir geben den Wählerinnen und Wählern einen Vorschlag, aber die Wähler können selbst entscheiden, wen sie direkt ins Europäische Parlament wählen wollen", bestätigte Kurz. Ein Grundsatz werde auch bei diesem Wahlkampf nach wie vor hochgehalten: „Wir werden weiterhin unserem Stil treu bleiben. Wir werden andere nicht anschütten, sondern versuchen, mit unserer eigenen Haltungen für die EU zu werben", so Kurz abschließend.

Breit aufgestelltes Team mit Wurzeln in den Regionen
Die Riege der EU-Wahlkandidaten der ÖVP führt der langjährige EU-Abgeordnete Othmar Karas als Spitzenkandidat an: „Das Team verbindet das Motto der EU ,In Vielfalt geeint'. Dieses Team ist breit und hat eine Verwurzelung in den Regionen, auf allen politischen Ebenen, die die europäische Demokratie ausmachen." Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind Kandidaten der liberalen parlamentarischen Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Grundwerte. Er selbst wolle die EU handlungsfähiger machen. „Ich will ein Kandidat für alle sein, die von der Europäischen Union überzeugt sind, aber auch für jene, die zu zweifeln begonnen haben, aber Europa besser machen wollen", erklärte Karas."
Starke Stimme für den ländlichen Raum
Auf dem aussichtsreichen vierten Platz ist Bauernbund-Spitzenkandidatin Simone Schmiedtbauer platziert. Bauernbund-Präsident NR Georg Strasser zeigte sich erfreut über den vierten Listenplatz: „Dies zeigt die hohe Wertschätzung gegenüber dem Bauernbund. Simone Schmiedtbauer bringt außerdem durch ihre berufliche und politische Erfahrung die besten Voraussetzungen mit, um die Interessen der ländlichen Bevölkerung und der Landwirtschaft in Brüssel zu vertreten." Er sicherte die volle Unterstützung für Schmiedtbauer zu: „Wir werden die Wählerinnen und Wähler für ein Europa der ländlichen Regionen mit vitalen bäuerlichen Famileinbetrieben mobilisieren. Mit Simone Schmiedtbauer haben wir eine engagierte Frau aus den eigenen Reihen, die wir mit voller Kraft unterstützen. Mit ihr wird uns eine Top-Kandidatin im EU-Parlament vertreten."
Simone Schmiedtbauer wurde am 8. Juni 1974 in Graz geboren, ist verheiratet und hat zwei jugendliche Töchter. 2009 kam sie als Quereinsteigerin in die Politik und konnte damals viel Erfahrung auf kommunalpolitischer Ebene sammeln. Unter anderem ist sie auch Bürgermeisterin der Gemeinde Hitzendorf. Auch als Landeskammerrätin und Bauernbund-Hauptbezirksobfrau engagiert sich Schmiedtbauer seit Jahren für die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern. Ursprünglich stammt Schmiedtbauer aus einer Selbstständigen bzw. Angestelltenfamilie und begann ihre berufliche Laufbahn in einer Bank. Heute bewirtschaftet die engagierte Bäuerin gemeinsam mit ihrem Mann einen Schweinemastbetrieb mit Direktvermarktung.

Die Jugend in Tirol mobilisieren
Auf einem der hinteren Listeplätze wird auch der Landesobmann der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, Dominik Traxl, kandidieren. Sein klares Ziel ist es, möglichst viele junge Wählerinnen und Wähler für die EU-Wahlen zu begeistern. „Ich bin der festen Überzeugung, dass ein starkes Europa die beste Grundlage für eine gute Zukunft ist. Als Obmann der größten und aktivsten Jugendorganisation Tirols mit über 18.000 Mitgliedern bin ich mir der Verantwortung bewusst, gerade in den Reihen der jungen ländlichen Bevölkerung für die EU-Wahlen zu mobilisieren und das Interesse zu wecken", so Traxl zum Hauptbeweggrund für seine Kandidatur. „Ich will mit dem starken Team der Neuen Volkspartei für ein erfolgreiches Österreich in einem starken Europa werben. Gerade in den ,jetzt sehr schwierigen Zeiten, die die EU durchstehen muss, darf es nicht passieren, dass wir jungen und interessierten Menschen das Heft des Handelns in die Hände von Angstmachern und Rechtspopulisten geben, sondern wir wollen als überzeugte Europäer unser Europa stärken." Sorge bereitet dem jungen Lehrer und Nebenerwerbslandwirt aus Grist/Zammerberg die Wahlbeteiligung bei den letzten EU-Wahlen im Jahr 2014: „Wir hatten bei den letzten EU-Wahlen in Tirol eine Wahlbeteiligung von nur 35 Prozent, deswegen braucht es eine breite Mobilisierung in allen Wählerschichten und ich sehe es als meine Aufgabe, dies in der jungen ländlichen Tiroler Wählerschaft zu tun, deswegen habe ich mich als Kandidat auf einem der hinteren Listenplätze zur Verfügung gestellt."

Foto: Vergangene Woche präsentierte Bundeskanzler Sebastian Kurz gemeinsam mit dem EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber (6. v. r.) die zehn Spitzenkandidaten für die EU-Wahl im Mai. Bauernbund-Spitzenkandidatin ist die steirische Bürgermeisterin und Bäuerin Simone Schmiedtbauer (ganz links).


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