Mit Iniatiative Zeichen setzen

Der Tiroler Bauernbund sammelt Unterschriften für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in öffentlichen Küchen – noch bis März kann die Initiative unterstützt werden.

21.12.2018

Die Komplexität unseres Tagesablaufes erfordert immer häufiger, außer Haus – im Kindergarten, in der Mensa, in der Kantine oder über Catering etc. – zu essen. Dabei ist es schwer bis gar nicht erkennbar, woher die Zutaten für die Mahlzeiten, im Besonderen Eier und Fleisch, kommen. Mit der Initiative „Gut zu wissen, wo unser Essen herkommt" wird ein Zeichen gesetzt, um für jeden die Herkunft auf einen Blick einfach und klar erkennbar zu machen. Sie gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Essen nach Herkunft und Qualität zu wählen.

Bauernbunddirektor BR Dr. Peter Raggl hat gemeinsam mit dem österreichischen Bauernbund die Unterschriftensammelaktion in Tirol initiiert: „Das Vorbild für die Kennzeichnung der Herkunft von Fleisch in der Verpflegungs-Gastronomie ist die Schweiz. Seit 1996 gibt es dort für die Außer-Haus-Verpflegung eine verpflichtende Kennzeichnung, die einfach und unbürokratisch funktioniert. Seit 2003 muss auch das Herkunftsland sowie die Haltungsform von Eiern angegeben werden."

Österreichs Großküchen versorgen Schätzungen zufolge 1,8 Millionen Menschen pro Tag. „Während gerade in Tirol sehr viele Konsumenten ganz genau hinschauen, woher die Produkte kommen, die im Einkaufswagerl landen, tappen wir bei der außer Haus Verpflegung komplett im Dunkeln. Woher kommen die Lebensmittel im Kantinenessen, wie wurden sie erzeugt und sind sie auch gesund und schonend zubereitet?" stellt Raggl Fragen, die sich viele von uns tagtäglich auch stellen. „Derzeit muss all das nicht erkennbar gemacht werden, Vorschriften dazu gibt es kaum. Umso wichtiger ist die Initiative, die sich dieses Themas annimmt. Immerhin betrifft es uns alle."

Abschließend meint Raggl: „Auch wenn wir uns nicht immer freiwillig verpflegen lassen, etwa während eines Krankenhausaufenthaltes, oder auch beim Bundesheer – so wollen dennoch immer mehr Menschen wissen, was drin steckt im Essen und ob es gesund ist und unseren Bedürfnissen entspricht. Gesetzliche Vorschriften für Herkunft und Produktionsbedingungen der Lebensmittel und für bedarfsgerechte Zubereitung gibt es nicht. Deswegen sammeln wir die Unterschriften und ich bitte alle diese Initiative zu unterstützen, damit wir auf Bundesebene eine gesetzliche Herkunftskennzeichnung erwirken können."

Die Unterschriftenaktion kann man unterstützen unter: www.gutzuwissen.co.at/aktion-bauernbund


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