Mehr Solarstrom-Anlagen auf Dächern der Tiroler

Landtagsabgeordneter Martin Mayerl und Landtags-Vizepräsident Anton Mattle brachten vergangene Woche einen Antrag zur Stärkung der Photovoltaikanlagen auf den Tiroler Dächern ein. Dies soll nicht nur der Energiestrategie 2050 nützen, sondern auch den Verwaltungsaufwand verringern.

15.11.2018

Im Rahmen einer Änderung des Tiroler Raumordnungsgesetzes und der Tiroler Bauordnung möchten LAbg. Martin Mayerl und LT-Vizepräsident Anton Mattle die Erleichterung der Installation von Photovoltaikanlagen auf Dächern erwirken.
„Derzeit sind für Anlagen bis 20 m2 keine baurechtlichen Genehmigungen nötig. Wir möchten dies erweitern und dachparallele oder fassadenintegrierte PV-Anlagen über 20 m2 nur mehr zur Anzeige verpflichten", führt Martin Mayerl aus.
„Bei Anlagen, die den Eigenbedarf erheblich übersteigen, ist zudem nach aktuellem Stand eine Widmung nach dem Tiroler Raumordnungsgesetz (TROG) erforderlich. Es erscheint mir gerechtfertigt, auch größere Anlagen auf Dachflächen ohne zusätzliche Widmung zu ermöglichen", so der Umweltsprecher. Größere Anlagen über 250 Kilowatt peak (kWp) seien bereits nach dem Elektrizitätsgesetz zu verhandeln, die Tiroler Bauordnung ist hierfür nicht anzuwenden.
„Vorteile ergeben sich dadurch für Bauherren, die bisher bei der Vergabe von Bundesförderungen durch den Verwaltungsaufwand zeitlich benachteiligt waren. Tirol hat sehr viele geeignete Dachflächen für die PV-Nutzung zur Verfügung. Mit diesen Erleichterungen sollen Anreize geschaffen werden, die Sonne als Energieträger verstärkt zu nutzen", so Mayerl.

Erneuerbare Energie
Tirol folgt dem Kurs der Energiestrategie 2050, die es sich zum Ziel gemacht hat, die erneuerbaren Energieträger um 30 Prozent zu erhöhen. „Dieser stark vermehrte Einsatz erneuerbarer Energie erfordert viele Maßnahmen, nicht nur im Bereich der Wasserkraft. Wir werden die Vorgabe von 30 Prozent nur erreichen, wenn wir auch alternative erneuerbare Energie fördern", ist Martin Mayerl überzeugt.


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