LHStv. Geisler: „Die WLV weiß, wann man wo Hand anlegen muss“

Am Freitag vergangener Woche organisierte die Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) eine Exkursion zu einem ihrer derzeitigen Sanierungsprojekte: der Verbauung des Schlickerbachs im Stubaital. Thema der Exkursion war die Sanierungsoffensive der WLV, die bereits in vollem Gange ist.

15.11.2018

Ein Tirol, das vor Naturgefahren bestens behütet ist: Das ist das Zukunftsziel der Wildbach- und Lawinenverbauung. Im Zuge ihrer Sanierungsoffensive inspiziert die WLV wichtige Schutzbauten und kümmert sich um deren Instandhaltung und Verbesserung. „Auf Basis dieser Prüfungen wurden 2018 tirolweit sieben Sanierungsprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro bewilligt", führt DI Gebhard Walter, Leiter der Sektion Tirol der WLV, aus. Sanierungen am Mühltalbach in Mutters konnten heuer abgeschlossen werden, 2019 sollen Bauten am Höhlebach im Stubaital und am Weihrichbach in Navis instand gesetzt werden, so Walter.
Um Fulpmes und Telfes vor Naturgefahren zu schützen, wird auch die Infrastruktur am Schlickerbach saniert. Bis 2027 wird mit Investitionen von zehn Millionen Euro gerechnet. Bereits 1940 wurde der Schutzbau am Schlickerbach errichtet und über die Jahre hinweg laufend saniert. Nach einer Mure, die das Geschiebeablagerungsbecken komplett füllte, wurde die Entscheidung einer Vergrößerung getroffen. „Bis 2019 wird das Geschiebeablagerungsbecken auf eine Kapazität von 15.000 m3 verdreifacht. Darüber hinaus werden im Laufe der nächsten zehn Jahre die Sperrenstaffelungen im Schlickerbach, im Kehlbach und im Halslbach saniert. Somit wird das Bauwerk den heutigen Gesichtspunkten angepasst", erklärt DI Josef Plank, Gebietsbauleiter Mittleres Inntal.

Paradebeispiel Osttirol
„Wie wichtig die stetige Instandhaltung und die Weiterentwicklung von Schutzbauten sind, zeigte sich erst vor kurzem in Osttirol", meint LHStv. Josef Geisler.
Auch Gebhard Walter ist mit der Arbeit der WLV zufrieden: „Kein einziges unserer Schlüsselbauwerke hat während der Katastrophe in Osttirol versagt." Man könne in Tirol jedoch nie von einer hundertprozentigen Sicherheit vor Naturkatastrophen ausgehen, gibt LHStv. Geisler dennoch zu bedenken.

Bewusstseinsbildung
Lob drückt Geisler gegenüber den Gemeinden aus: „Landesweit funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Gebietskörperschaften äußerst gut."
Einen besonderen Dank sprechen die Bürgermeister von Telfes und Fulp-mes, Georg Viertler und Robert Denifl, der WLV aus.
„Leider weiß die Bevölkerung selbst oft nicht darüber Bescheid, welche Mengen an Arbeit hinter dem Naturgefahrenschutz am eigenen Wohnort steckt", erklärt Robert Denifl. Josef Geisler richtet ebenso ein Appell an die Bevölkerung, sich der harten Arbeit bewusst zu sein, die oft im Hintergrund verläuft.


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